Alexander Zverev (29) steht am Sonntag in Wimbledon zum zweiten Mal in Folge in einem Grand-Slam-Finale. Der Gegner heißt Jannik Sinner (24). Die Partie beginnt um 17 Uhr MEZ und wird bei Prime übertragen. Zverev hat eine klare Regel: Während der zwei Wochen eines Grand Slams ist sein Handy aus – keine Anrufe, keine WhatsApp, keine SMS. Das gilt auch für seine Freundin Sophia Thomalla (36). „Wir haben eine stabile Beziehung“, sagt Zverev mit einem Lachen.
Thomalla fehlt beim Finale – kommt zur Party
Sophia Thomalla war bereits beim French-Open-Finale nicht auf der Tribüne, weil sie einen Dreh in Köln hatte. Sie kam erst zur Siegerparty per Zug nach Paris. In Wimbledon fehlt sie erneut aus beruflichen Gründen. Diesmal will sie per Flugzeug zur Party anreisen – ob es eine Siegerparty wird, ist offen. Zverev trifft mit Sinner auf seinen Angstgegner: Die letzten neun Partien gegen den Italiener gingen verloren. Allerdings konnte Zverev in Wimbledon gegen Taylor Fritz (28) eine Negativserie von sieben Niederlagen beenden.
Eiserne Regeln für den Erfolg
Zverev betont, dass er seit Jahren während Grand Slams sein Handy ausschaltet. „Ich kriege nichts mit“, sagt er. Auch von Fußballern, die bei der WM ausgeschieden sind, bekomme er keine Nachrichten. Für ihn ist das ein wichtiger Pfeiler für seine fünf Grand-Slam-Finals. Thomalla lässt ihn offenbar gewähren. Sollte etwas Dringendes sein, sind genug Leute um ihn herum erreichbar.
Erster Deutscher im Wimbledon-Finale seit Boris Becker
Zverev ist der erste Deutsche seit Boris Becker (58) 1995, der im Wimbledon-Finale steht. Er könnte der erste deutsche Wimbledonsieger seit Michael Stich (57) werden, der 1991 gegen Becker gewann. Stich ist als Prime-Experte vor Ort und würde Zverev gerne zur Nachfolge gratulieren.



