Schmerzhafte Verletzung stoppt Annett Kaufmann beim Tischtennis-World-Cup
Die deutsche Tischtennis-Hoffnung Annett Kaufmann hat beim World Cup in Macau nach einer unglücklichen Verletzung vorzeitig aufgeben müssen. Die 19-jährige Junioren-Weltmeisterin zog sich im Auftaktspiel gegen die Japanerin Hina Hayata eine schmerzhafte Knöchelverletzung zu, die sie zum Verzicht auf ihr zweites Gruppenspiel zwang.
Verletzung im ersten Spiel entscheidet über Turnierverlauf
Im Duell mit Hina Hayata rutschte Kaufmann aus und knickte mit dem Sprunggelenk um. Trotz der offensichtlichen Schmerzen beendete die junge Sportlerin die Partie noch mit 1:3, musste jedoch am darauffolgenden Tag die Konsequenzen ziehen. Gegen die Chinesin Qin Yuxuan trat sie nicht mehr an.
Richard Prause, Vorstand Sport im Deutschen Tischtennis-Bund, erklärte die Entscheidung: „Annett hatte heute Morgen noch Schmerzen im Sprunggelenk. Daher hat sie zusammen mit unserem Betreuerteam beschlossen, zu ihrem zweiten Einzel nicht anzutreten.“
Diagnose steht noch aus – WM-Start nicht gefährdet
Eine genaue medizinische Diagnose der Verletzung steht derzeit noch aus. „Die gibt es erst vom Arzt, wenn sie zurück in Deutschland ist“, so Prause weiter. Trotz des vorzeitigen Aus beim World Cup zeigt sich der Sportvorstand optimistisch, was die anstehende Mannschafts-Weltmeisterschaft in London betrifft.
Vom 28. April bis 10. Mai 2026 findet das nächste große Turnier statt, und für Kaufmann geht es nun vor allem darum, bis dahin wieder vollständig fit zu werden. „Wir gehen erst einmal davon aus, dass ihr WM-Start nicht gefährdet ist“, betonte Prause.
Perspektiven für die junge Talentsportlerin
Die Verletzung stellt einen Rückschlag für die aufstrebende Sportlerin dar, die erst kürzlich ihren Junioren-Weltmeistertitel errungen hatte. Der Deutsche Tischtennis-Bund wird nun gemeinsam mit seinem medizinischen Team einen genauen Rehabilitationsplan entwickeln, um Kaufmann optimal auf die WM vorzubereiten.
Die Erfahrung beim World Cup in Macau zeigt einmal mehr, wie schnell Verletzungen im Leistungssport die Karriereplanung beeinflussen können. Für Annett Kaufmann bleibt nun die Hoffnung auf eine schnelle und vollständige Genesung, damit sie ihr Talent bei der Mannschafts-Weltmeisterschaft in London unter Beweis stellen kann.



