Audi-Serie Teil 2: Hülkenbergs Lenkrad - Hightech für sechsstellige Summen
Hülkenberg: Sein Formel-1-Lenkrad kostet sechsstellig

Audi-Serie Teil 2: Hülkenbergs kostbares Lenkrad

Nico Hülkenberg (38) hält sein Lenkrad für BILD in die Kamera. Wenn der deutsche Routinier am Sonntag beim Großen Preis von Australien ins Rennen geht, startet für ihn die 16. Saison in der Formel 1 – und für Audi die allererste! Der erfahrene Pilot ist einer von zwei Fahrern des neuen deutschen Rennstalls. In der exklusiven BILD-Serie „Audi, Plätze, fertig, los“ erklärt er sein wichtigstes Arbeitsgerät im Detail: das hochkomplexe Lenkrad.

Das Lenkrad als persönliches Werkzeug

Hülkenberg betont: „Was beim Fußballer der Schuh und beim Tennisspieler der Schläger ist, das ist bei mir das Lenkrad. Deswegen muss hier wirklich alles perfekt passen.“ Der Deutsche beschreibt, wie entscheidend die Ergonomie ist: „Die Griffe, die präzise Anordnung der zahlreichen Knöpfe – das muss sich einfach natürlich anfühlen, fast wie eine Verlängerung der eigenen Hände.“ Interessanterweise wird das Lenkrad jedoch nicht speziell an seinen individuellen Handabdruck angepasst, obwohl es sich um eine echte Spezialanfertigung handelt.

Auf der Schaltzentrale des Formel-1-Piloten prangen oben die vier charakteristischen Audi-Ringe, die das neue Engagement des deutschen Automobilherstellers symbolisieren. Hülkenberg erläutert den Anpassungsprozess: „Wenn man zu einem neuen Team kommt, übernimmt man zunächst das Lenkrad des Vorgängers. Aber mit der Zeit kann und muss man es natürlich an seine persönlichen Vorlieben anpassen.“ Der Routinier nennt ein konkretes Beispiel: „Bei mir befindet sich zum Beispiel der wichtige Funk-Knopf immer auf der rechten Rückseite – das ist reine Gewohnheitssache.“

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Hightech mit sechsstelligem Preis

Genau wie der gesamte Audi-Bolide ist auch Hülkenbergs Schaltzentrale absolute Hightech pur. Diese technologische Perfektion hat ihren stolzen Preis: „Das Lenkrad kostet schon ein paar Mark. Das ist locker sechsstellig“, verrät der Pilot. Pro Saison nutzen die Formel-1-Fahrer üblicherweise zwei bis drei dieser kostbaren Lenkräder. Hülkenberg erklärt die Gründe für diesen regelmäßigen Austausch: „Nach rund 2000 gefahrenen Kilometern werden die Lenkräder ausgetauscht und zwischendurch kontinuierlich gewartet. Schon ein winziges Sandkorn oder eine minimal defekte Dichtung könnte fatale Folgen haben – bei den extremen Geschwindigkeiten und Belastungen in der Formel 1.“

Die Präzision und Zuverlässigkeit jedes einzelnen Bauteils ist überlebenswichtig. Morgen folgt Teil 3 der spannenden Serie: Technik-Direktor James Key spricht exklusiv über das absolute Prunkstück des neuen Audi-Formel-1-Wagens.

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