Red Bull verliert Chefdesigner Craig Skinner: Nächster Schlüsselabgang bei Formel-1-Team
Red Bull verliert Chefdesigner Craig Skinner

Red Bull bestätigt Abgang von Chefdesigner Craig Skinner

Das Formel-1-Team Red Bull Racing hat den Abgang von Chefdesigner Craig Skinner offiziell bestätigt. Der schottische Ingenieur verlässt das Team aus Milton Keynes und reiht sich damit in eine Serie namhafter Abgänge bei dem erfolgreichen Rennstall ein. Skinner galt als eine der zentralen Figuren in der technischen Entwicklung der letzten Jahre.

Schlüsselfigur der Erfolgsära

Craig Skinner war ein wesentlicher Bestandteil der Ära, in der Max Verstappen von 2021 bis 2024 vier aufeinanderfolgende Weltmeistertitel erringen konnte. Der Maschinenbau-Absolvent der University of Glasgow hatte seine Karriere bei Red Bull bereits im Jahr 2006 als CFD-Ingenieur begonnen, als das Team noch relativ jung war. Durch seine Arbeit im Aerodynamik-Bereich stieg er kontinuierlich auf und übernahm 2018 die Leitung der Aero-Abteilung.

Im Jahr 2022 wurde Skinner zum Chefdesigner befördert und arbeitete eng mit dem legendären Adrian Newey und Technikdirektor Pierre Wache zusammen. Gemeinsam zeichneten sie für die Entwicklung der erfolgreichen Rennwagen RB18 bis RB21 verantwortlich, die allesamt als äußerst konkurrenzfähige Siegmaschinen galten.

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Hintergrund des Abgangs

Laut internen Teamkreisen steht Skinners Ausstieg nicht im direkten Zusammenhang mit früheren Personalwechseln. Dennoch fügt sich sein Weggang in eine Liste bedeutender Verluste ein, die Red Bull in jüngster Zeit verkraften musste. Zuvor hatten bereits Design-Guru Adrian Newey zu Aston Martin gewechselt, während ehemaliger Teamchef Christian Horner, Sportdirektor Jonathan Wheatley und Chefstratege Will Courtenay das Team verlassen haben.

Die sportliche Führung liegt nun bei Teamchef Laurent Mekies, der in der vergangenen Saison die Verantwortung übernommen hat. Unter seiner Leitung zeigte Red Bull in der zweiten Hälfte der Saison 2025 eine beeindruckende Aufholjagd, und auch die ersten Testfahrten für die neue Saison verliefen vielversprechend.

Zukunft des Teams und offene Fragen

Ein besonderer Fokus liegt aktuell auf dem neuen RB22, der erstmals mit einem vollständig in Eigenregie entwickelten Antriebsaggregat ausgestattet ist. Diese Power-Unit, die in Partnerschaft mit Ford entstanden ist, überzeugt vor allem durch ihre effiziente elektrische Energierückgewinnung. Dies könnte einen wichtigen Wettbewerbsvorteil in der kommenden Saison darstellen.

Wer jedoch die nun vakante Schlüsselposition des Chefdesigners übernehmen wird, ist noch völlig offen. Die Suche nach einem geeigneten Nachfolger für Craig Skinner wird eine der dringendsten Aufgaben für das Management von Red Bull Racing sein. Die Entscheidung wird maßgeblich beeinflussen, wie sich das Team in der technisch anspruchsvollen Formel-1-Landschaft positionieren kann.

Die Entwicklung bei Red Bull zeigt, wie dynamisch und personalintensiv die Formel 1 bleibt. Trotz der jüngsten Abgänge verfügt das Team weiterhin über ein starkes Fundament und ambitionierte Ziele für die Zukunft.

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