IndyCar: Schlagschrauber-Panne kostet Mick Schumacher bei Oval-Debüt in Phoenix
Mick Schumacher hat bei seinem zweiten IndyCar-Rennen eine herbe Enttäuschung erlebt. Der Sohn des Formel-1-Rekordweltmeisters Michael Schumacher startete beim Oval-Debüt auf dem Phoenix Raceway in Arizona überraschend von Platz vier, musste sich am Ende aber mit Position 18 begnügen.
Technische Panne an der Box stoppt Schumachers Aufholjagd
Der 26-jährige Deutsche verlor bereits kurz nach dem Start an Boden gegen die erfahrene Konkurrenz. Doch das eigentliche Drama spielte sich bei seinem ersten Boxenstopp ab: Ein Schlagschrauber klemmte, die Crew seines RLL-Teams musste erst Ersatz besorgen. Diese technische Panne kostete wertvolle Sekunden und ließ Schumacher im Feld weiter zurückfallen.
Über die gesamten 250 Runden des Rennens kämpfte der frühere Formel-1-Pilot vergeblich, um die verlorene Zeit aufzuholen. Immerhin kam Schumacher diesmal erstmals in der IndyCar-Serie ins Ziel – ein kleiner Trost nach dem enttäuschenden Ausgang.
Kontrast zum Debüt in St. Petersburg
Vor einer Woche war Schumacher bei seinem IndyCar-Debüt in St. Petersburg, Florida, bereits in der ersten Runde nach einem unverschuldeten Auffahrunfall ausgeschieden. Das Rennen in Phoenix markierte somit seinen ersten Zieleinlauf in der amerikanischen Rennserie, auch wenn das Ergebnis weit hinter den Erwartungen zurückblieb.
Die IndyCar-Saison geht für Mick Schumacher in einer Woche in Arlington, Texas, weiter. Dort wird der Deutsche hoffentlich mehr Glück haben und sein Potenzial besser ausspielen können als bei den ersten beiden Veranstaltungen.



