Streit um Xhaka: Schweizer Kapitän sorgt für Unruhe im Team
Streit um Xhaka: Schweizer Kapitän sorgt für Unruhe

Wirbel um Schweiz-Kapitän Xhaka: „Es geht in eine toxische Richtung“

Der Schweizer Kapitän Granit Xhaka (33) steht nach dem enttäuschenden 1:1 zum WM-Auftakt gegen Katar im Zentrum der Kritik. Laut dem Schweizer Blick gibt es innerhalb der Mannschaft mehrere Spieler, die sich durch die kritischen Ansagen ihres Teamkollegen verunsichert fühlen und sich nicht mehr wohl in der Mannschaft befinden. Xhaka selbst zeigte sich nach dem Schlusspfiff äußerst verärgert und machte deutlich, dass die Mannschaft weit von ihren eigenen Ansprüchen entfernt sei. „Man kann viel reden. Jetzt müssen wir machen“, sagte der ehemalige Bundesliga-Profi.

Xhaka kritisiert fehlende Disziplin

Besonders das Verhalten der Mannschaft auf dem Platz missfiel dem Mittelfeldspieler. Xhaka bemängelte die Disziplin innerhalb des Teams und erklärte, man solle nicht versuchen, alles alleine zu lösen oder sich in den Mittelpunkt zu stellen. Wen er damit konkret meinte, ließ er offen. In der Nachspielzeit hatten die Schweizer nach der 1:0-Führung durch Embolo einen katarischen Konter zum Ausgleich durch Khoukhi kassiert. Bereits nach der WM-Generalprobe gegen Australien (1:1) hatte Xhaka deutliche Kritik geübt und sich dabei selbst nicht ausgenommen. „Es gab in dieser Woche Dinge, die nicht gut waren. Vielleicht irritiert uns, dass wir denken, wir schaffen die Gruppenphase ganz simpel“, sagte er damals. Und weiter: „So darfst du nicht auftreten, sonst fährst du nach drei Spielen nach Hause. Wir müssen nun aufwachen. Das 1:1 war ein großer Weckruf für alle.“

„Es geht in eine toxische Richtung“

Der Blick berichtet nun, dass Spieler ihren Kapitän innerhalb des Teams und im Training als zu kritisch empfinden. Die Zeitung beruft sich auf mehrere Quellen und zitiert Aussagen wie „Zu viel Negativität, die die Stimmung im Team beeinträchtigt“ und „Es geht in eine toxische Richtung“. Harte Worte über den Führungsspieler aus der Premier League. Xhaka war im Juli 2025 für rund 20 Millionen Euro von Bayer Leverkusen zum Premier-League-Aufsteiger AFC Sunderland gewechselt, wo er einen langfristigen Vertrag bis 2028 unterschrieb und ebenfalls Kapitän ist.

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Trotz des Fehlstarts bei der WM bleibt für Xhaka und die Schweizer in Gruppe B alles offen. In den kommenden Partien trifft die Nati auf Kanada sowie Bosnien und Herzegowina. Die beiden Teams hatten sich zuvor ebenfalls mit 1:1 getrennt. Die Stimmung im Team ist jedoch angespannt, und es bleibt abzuwarten, ob die Mannschaft die internen Querelen überwinden kann.

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