Deutsche Skeleton-Hoffnungen vor letztem Lauf in Medaillenposition
Bei den Olympischen Winterspielen in Cortina d'Ampezzo greifen die deutschen Skeleton-Piloten erneut nach olympischem Edelmetall. Vor dem abschließenden vierten und letzten Lauf am 13. Februar 2026 liegen Axel Jungk und Christopher Grotheer in aussichtsreichen Positionen auf den Rängen zwei und drei.
Weston baut Führung mit Bahnrekord aus
Allerdings hat der britische Weltmeister und aktuelle Weltcupgesamtsieger Matt Weston seine Spitzenposition weiter gefestigt. Mit einem erneuten Bahnrekord im dritten Lauf baute der Brite seinen Vorsprung auf den zweitplatzierten Axel Jungk auf 0,39 Sekunden aus. Damit ist die Goldmedaille für die deutschen Athleten in weite Ferne gerückt.
Für Axel Jungk wäre Silber eine Wiederholung seines Erfolges von Peking 2022. Der 34-jährige Pilot, der in Dortmund lebt und für den Dresdner SC startet, hatte damals hinter seinem Teamkollegen Christopher Grotheer die Silbermedaille gewonnen. „Die Position vor dem letzten Lauf gibt mir Zuversicht, aber es bleibt spannend bis zur letzten Sekunde“, ließ Jungk durch sein Team verlauten.
Grotheer kämpft mit Verletzungsproblemen
Für Christopher Grotheer gestaltet sich diese Saison besonders herausfordernd. Der 33-jährige Olympiasieger von Peking hatte mit erheblichen Verletzungsproblemen zu kämpfen, die sein Training und die Vorbereitung beeinträchtigten. Eine Medaille in Cortina wäre daher ein versöhnlicher Abschluss für den Athleten vom BRC Thüringen, der seine Karriere möglicherweise ausklingen lässt.
Neben den beiden Medaillenkandidaten zeigt sich auch Felix Keisinger vom WSV Königssee in guter Form. Der deutsche Pilot liegt vor dem Finallauf auf dem sechsten Rang und hat damit ebenfalls Außenseiterchancen auf einen Platz unter den besten Drei.
Spannung bis zum letzten Lauf garantiert
Die Konstellation vor dem letzten Lauf verspricht maximale Spannung:
- Matt Weston (Großbritannien) führt mit 0,39 Sekunden Vorsprung
- Axel Jungk (Deutschland) auf Rang zwei
- Christopher Grotheer (Deutschland) auf Rang drei
- Felix Keisinger (Deutschland) auf Rang sechs
Die deutschen Skeleton-Fans hoffen, dass ihre Athleten die gute Ausgangsposition nutzen können und am Ende mit mindestens einer Medaille belohnt werden. Die Entscheidung fällt im vierten und letzten Lauf, wo jeder Fehler das gesamte Ergebnis noch einmal verändern kann.



