Bayern-Star als Zuschauer bei olympischer Biathlon-Enttäuschung
Joshua Kimmich, der 31-jährige Star des FC Bayern München, befand sich am Freitag, dem 15. Februar 2026, nicht auf dem Fußballplatz, sondern im Antholzer Biathlon-Stadion. Dort verfolgte er als Fan die olympische Verfolgung über 12,5 Kilometer – ein Rennen, das für die deutschen Biathleten bereits vor dem Start als äußerst schwierig eingeschätzt wurde.
Deutsche Athleten kämpfen mit läuferischen Defiziten
In der Verfolgung werden die Rückstände aus dem vorangegangenen Sprint mit ins Rennen genommen, und genau hier erwischte die deutschen Starter einen denkbar ungünstigen Tag. Selbst wenn es am Schießstand einmal funktionierte, verpuffte der positive Effekt schnell in der Laufstrecke. Die deutschen Platzierungen sprechen eine deutliche Sprache: Philipp Horn erreichte Platz 11, Philipp Nawrath landete auf Rang 25, Justus Strelow auf Position 30 und David Zobel auf Platz 34. Diese Ergebnisse wurden von Beobachtern als regelrechtes Desaster bewertet.
Joshua Kimmich, der an der Strecke unter den Zuschauern stand, konnte nur zusehen, wie andere Nationen die Medaillen unter sich ausmachten. Für die deutschen Biathleten blieb lediglich die Rolle des Zuschauers übrig, während die Konkurrenz das Rennen dominierte.
Martin Ponsiluoma siegt mit beeindruckender Schießleistung
Unschlagbar an diesem Tag zeigte sich der Schwede Martin Ponsiluoma. Obwohl er nur als Siebter startete, leistete er sich bei 20 Schüssen lediglich einen einzigen Fehler. Seine Konkurrenten patzten deutlich häufiger. Auch der Franzose Emilien Jacquelin, der dreimal im Rekordtempo auf die Scheiben ballerte, zeigte als Führender Nerven und musste vor der Schlussrunde zweimal in die Strafrunde. Jacquelin sicherte sich am Ende den dritten Platz.
Die Silbermedaille ging an den Norweger Sturla Holm Laegreid, der sich ebenfalls konstant präsentierte. Die deutschen Athleten hingegen blieben weit hinter den Erwartungen zurück und konnten nicht an die Leistungen der internationalen Spitze anknüpfen.
Die Enttäuschung war sowohl bei den Sportlern als auch bei den Fans deutlich spürbar. Für Joshua Kimmich und die anderen Zuschauer im Stadion blieb nur die Hoffnung auf bessere Tage für das deutsche Biathlon-Team bei den noch ausstehenden Wettkämpfen der Olympischen Spiele.



