Laura Nolte startet mit Bahnrekord im olympischen Monobob-Rennen
Laura Nolte ist mit einem furiosen Start ins olympische Monobob-Rennen in Cortina d'Ampezzo gegangen. Die 27-jährige Weltcup-Gesamtsiegerin verbesserte trotz einer kleinen Bande im oberen Bereich ihren eigenen Bahnrekord im Cortina Sliding Centre, den sie bereits im November aufgestellt hatte.
Knapper Vorsprung vor den US-Pilotinnen
Vor dem zweiten Lauf hat die mittlerweile in Dortmund lebende Nolte einen hauchdünnen Vorsprung von 0,05 Sekunden vor der US-Pilotin Elana Meyers Taylor. Weitere fünf Hundertstel beträgt ihr Abstand auf deren Landsfrau Kaysha Love, die im Vorjahr in Lake Placid WM-Gold vor Nolte geholt hatte.
Die Peking-Olympiasiegerin Kaillie Armbruster Humphries aus den USA liegt aktuell auf Rang vier, dicht gefolgt von der Europameisterin Melanie Hasler aus der Schweiz. Damit hat Nolte den ersten Angriff der starken US-Mannschaft auf die Goldmedaille erfolgreich abgewehrt.
Deutsche Teamkolleginnen mit gemischten Ergebnissen
Während Nolte überzeugte, leistete sich ihre Teamkollegin Lisa Buckwitz zu viele Patzer. Die 31-Jährige stürzte fast und hat als Siebte mehr als eine halbe Sekunde Rückstand auf Bronze. Kim Kalicki belegt nach dem ersten Durchgang Platz zehn.
Auch die australische Mitfavoritin Bree Walker konnte nicht überzeugen und legte eine unsaubere Fahrt hin, die sie auf Platz elf zurückwarf.
Besonderheiten der Monobob-Disziplin
Der Monobob ist die einzige Disziplin im Bobsport, in der Einheitsschlitten vom Weltverband IBSF gefahren werden. Allerdings dürfen die Pilotinnen ihre eigenen Kufen verwenden, die jedoch von der IBSF von einem zentralen Edelstahl-Hersteller bezogen werden müssen. Diese Regelung soll für maximale Fairness und Vergleichbarkeit der Leistungen sorgen.
Der starke Auftakt von Laura Nolte lässt für die weiteren Läufe des olympischen Monobob-Wettbewerbs spannende Duelle erwarten, insbesondere gegen das starke US-Team.



