Olympia Monobob: Laura Nolte führt knapp vor US-Konkurrenz nach erstem Lauf
Monobob: Nolte führt knapp vor US-Konkurrenz

Olympia Monobob: Laura Nolte führt knapp vor US-Konkurrenz nach erstem Lauf

Die deutsche Bobpilotin Laura Nolte hat bei den Olympischen Winterspielen in Cortina d'Ampezzo einen starken Start hingelegt und führt nach dem ersten Durchgang im Monobob-Wettbewerb. Die 27-jährige Weltcup-Dominatorin aus Winterberg setzte mit einem Bahnrekord im Cortina Sliding Centre ein deutliches Ausrufezeichen und unterstrich damit ihre Goldambitionen in der Disziplin.

Enge Spitze mit minimalen Zeitabständen

Nolte führt mit nur 0,05 Sekunden Vorsprung vor der US-Amerikanerin Elana Meyers Taylor, während Weltmeisterin Kaysha Love aus den USA mit 0,10 Sekunden Rückstand auf dem dritten Platz liegt. Die Gesamtweltcupsiegerin Nolte, die als erste Starterin in die Bahn ging, zeigte die sauberste Fahrt des ersten Laufs und demonstrierte damit ihre ausgezeichnete Form.

Die deutsche Pilotin peilt in Norditalien ihr erstes Olympiagold im Monobob an, nachdem sie bei der olympischen Premiere dieser Disziplin vor vier Jahren in Peking nur den vierten Platz erreicht hatte. Im Monobob wird mit Einheitsschlitten gefahren, was dazu führt, dass die Weltspitze im Vergleich zum Zweierbob deutlich enger beieinander liegt.

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Starke US-Konkurrenz und deutsche Teamkolleginnen

Die US-Amerikanerinnen bieten Nolte erwartungsgemäß Paroli: Neben Meyers Taylor und Love lauert auch Olympiasiegerin Kaillie Armbruster Humphries auf Rang vier mit 0,34 Sekunden Rückstand. Die Mitfavoritin Bree Walker aus Australien, die mit drei Weltcupsiegen im Gepäck nach Norditalien gereist war, hat nach einem enttäuschenden Lauf bereits 0,75 Sekunden Rückstand.

Aus deutscher Sicht liegt Lisa Buckwitz vom BRC Thüringen auf dem siebten Platz mit 0,62 Sekunden Rückstand, während Kim Kalicki aus Wiesbaden auf Rang zehn mit 0,70 Sekunden Abstand folgt. Bei der olympischen Premiere des kleinen Frauen-Schlittens vor vier Jahren in Peking war das erfolgsverwöhnte deutsche Team in dieser Disziplin noch komplett leer ausgegangen.

Der weitere Verlauf des Wettkampfs verspricht spannend zu werden, da die minimalen Zeitabstände in der Spitzengruppe jeden weiteren Lauf entscheidend machen könnten. Die Athletinnen müssen in den kommenden Durchgängen weiterhin höchste Konzentration und Präzision beweisen, um sich in der engen Führungsgruppe zu behaupten oder sogar zu verbessern.

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