Snowboard-Schock bei Olympia: Australiens Veteran Cam Bolton bricht sich den Hals
Olympia-Star Cam Bolton bricht sich den Hals bei Training

Snowboard-Schock bei Olympia: Australiens Veteran Cam Bolton bricht sich den Hals

Aus dem Olympia-Traum wurde für den australischen Snowboard-Veteranen Cam Bolton (35) im Handumdrehen ein Albtraum. Bei einem heftigen Trainingssturz hat sich der erfahrene Snowboardcross-Fahrer zwei Halswirbel gebrochen, was seine Teilnahme an den Olympischen Spielen 2026 in Cortina d'Ampezzo endgültig beendet.

Dramatischer Sturz im Livigno Snow Park

Der Unfall ereignete sich am Montag während einer Übungseinheit im Livigno Snow Park. Bolton war auf dem Weg ins Ziel, als er stürzte. Zunächst wirkte der Sturz nicht dramatisch, doch am nächsten Morgen klagte der Athlet über starke Schmerzen im Nackenbereich. Medizinische Untersuchungen brachten dann den Schockbefund ans Licht: Zwei Frakturen an den Halswirbeln.

Der 35-jährige Snowboarder wurde umgehend per Hubschrauber nach Mailand transportiert und in ein spezialisiertes Krankenhaus gebracht, wo er nun intensivmedizinisch behandelt wird. Seine Frau reiste sofort zu ihm, um ihm beizustehen.

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Team-Chefin bestätigt gute geistige Verfassung

Team-Chefin Alisa Camplin-Warner bestätigte, dass Bolton trotz der schweren Verletzung bei Bewusstsein und in guter geistiger Verfassung sei. „Cam wollte seinen Teamkollegen klar machen, was los war, dass es ihm gut ging, dass er in guter Verfassung war und gut versorgt wurde“, erklärte sie in einer offiziellen Stellungnahme.

Für den dreifachen Olympioniken, der bereits bei den Spielen in Sotschi (2014), Pyeongchang (2018) und Peking (2022) für Australien angetreten war, bedeutet dies das bittere Ende seines lang ersehnten vierten Olympia-Einsatzes. Bolton galt als einer der erfahrensten Athleten im australischen Snowboard-Team.

Australiens Pechsträhne bei Olympia 2026

Der Ausfall von Cam Bolton ist nicht der erste Rückschlag für das australische Team bei diesen Spielen. Bereits zuvor mussten mehrere Athleten verletzungsbedingt aufgeben:

  • Snowboarderin Misaki Vaughan brach ihre Olympia-Premiere ab, nachdem sie bei einem Trainingssturz eine Kopfverletzung erlitt
  • Aerials-Star Laura Peel zog sich eine Knieverletzung zu
  • Freeskier Daisy Thomas erlitt ebenfalls einen schweren Sturz

Boltons Platz im Snowboardcross-Wettbewerb wurde bereits an Debütant James Johnstone vergeben. Statt des erhofften Final-Laufs heißt es für den Veteranen nun: Klinikaufenthalt statt Kursfahrt.

Die Snowboard-Community zeigt sich bestürzt über den schweren Unfall und wünscht dem erfahrenen Athleten eine schnelle und vollständige Genesung. Bolton bleibt damit ein weiteres prominentes Beispiel für die Risiken und Gefahren, die im Hochleistungssport insbesondere bei Extremsportarten wie Snowboardcross lauern.

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