Olympischer Kuss im Eiskanal: Skeleton-Paar Meylemans und Silveira verzaubert Valentinstag
Olympischer Kuss: Skeleton-Paar verzaubert Valentinstag

Olympischer Kuss im Eiskanal: Skeleton-Paar Meylemans und Silveira verzaubert Valentinstag

Eine außergewöhnliche Valentinstags-Geschichte schrieb sich am 15. Februar 2026 in die Annalen der Olympischen Winterspiele von Cortina d'Ampezzo ein. Im Eiskanal des Skeleton-Wettbewerbs lieferten sich die verheirateten Athletinnen Kim Meylemans (29) und Nicole Rocha Silveira (31) zunächst einen sportlichen Zweikampf, um sich direkt nach dem Rennen vor den Augen der Weltöffentlichkeit in die Arme zu fallen und innig zu küssen.

Emotionale Szene nach dem Zieldurchlauf

Unmittelbar nach ihrer Zieldurchfahrt stürmte die Brasilianerin Nicole Rocha Silveira, die den elften Platz belegte, zu ihrer Ehefrau Kim Meylemans, die als Sechste ins Ziel kam. Die beiden umarmten sich herzlich, wurden emotional und Tränen flossen. Für das Paar waren es bereits die zweiten gemeinsamen Olympischen Winterspiele - und sie sind seit dem vergangenen Jahr offiziell verheiratet.

Nach dem bewegenden Kuss posierten beide Athletinnen noch gemeinsam im Zielbereich, sichtlich gerührt von dem besonderen Moment. Die in Amberg geborene Meylemans hatte in ihrer Jugend zunächst für Deutschland gestartet, bevor sie 2018 erstmals für Belgien bei Olympischen Spielen antrat. Silveira, die bei der diesjährigen Eröffnungsfeier als Fahnenträgerin Brasiliens fungierte, feierte ihr Olympia-Debüt bereits 2022.

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Doppelter Heiratsantrag und gemeinsame Zukunft

Die Liebesgeschichte der beiden Skeleton-Fahrerinnen hält noch weitere herzerwärmende Details bereit. Vor zwei Jahren verlobten sie sich auf besonders romantische Weise: Während eines Bootsausflugs hielt Silveira um Meylemans' Hand an. Deren Reaktion war zunächst ein überraschtes "Nein!", allerdings nur, weil sie exakt den gleichen Plan verfolgte und ebenfalls einen Verlobungsring dabeihatte.

Am 1. August desselben Jahres gaben sie sich schließlich das Jawort. Die große Hochzeitsfeier mit Familie und Freunden muss jedoch bis nach den Olympischen Winterspielen in Cortina warten und soll dann nachgeholt werden. Auf Instagram verkündete das Paar wenige Tage nach der standesamtlichen Trauung: "Umgeben von unseren Familien haben wir Ja gesagt - für immer. Und wir könnten nicht glücklicher sein, uns gegenseitig Ehefrauen nennen zu dürfen."

Training gemeinsam, Wettkampf gegeneinander

Seit sie ihre Beziehung im Dezember 2021 öffentlich machten, trainieren Meylemans und Silveira gemeinsam - treten anschließend aber bei Wettkämpfen als Konkurrentinnen gegeneinander an. Für beide stellt dies kein Problem dar, wie Meylemans einmal erklärte: "Es ist ja nicht so, dass wir uns direkt gegenüberstehen. Es ist nicht so, dass wir in einen Ring steigen und gegeneinander kämpfen müssen. Deshalb ist es, glaube ich, etwas unrealistisch zu denken, dass wir wirklich Gegnerinnen sind."

Silveira ergänzte zu dieser besonderen Dynamik: "Es macht Spaß und ist gleichzeitig herausfordernd." Obwohl sie in Cortina ihren Traum von einer olympischen Medaille verpassten, gelang es ihnen am Valentinstag, die Herzen der Zuschauer weltweit zu verzaubern und eine unvergessliche Geschichte von Liebe und Sport zu schreiben.

Die beiden Athletinnen beweisen, dass sportlicher Wettkampf und persönliche Bindung sich nicht ausschließen müssen, sondern in harmonischer Weise koexistieren können. Ihre Geschichte steht beispielhaft für die menschlichen Werte, die auch im Hochleistungssport eine zentrale Rolle spielen.

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