Shorttrack: Drittes Olympia-Gold für Niederländer Jens van ’t Wout in Mailand-Cortina
Der niederländische Shorttracker Jens van ’t Wout hat bei den Winterspielen von Mailand und Cortina einen historischen Triumph gefeiert. Der 24-Jährige sicherte sich am Freitag mit der Staffel sein drittes Gold bei diesen Spielen, nachdem er zuvor bereits über die 1000 und 1500 Meter die Spitze erreicht hatte. Über die 500 Meter holte er zudem Bronze.
Gleichzug mit einer Legende des Sports
Mit diesem Erfolg zieht van ’t Wout mit der Shorttrack-Legende Wiktor Ahn gleich, der 2006 für Südkorea und 2014 für Russland jeweils drei olympische Goldmedaillen gewann. Besonders emotional war der Sieg für den Niederländer, da er in der Staffel an der Seite seines Bruders Melle van ’t Wout triumphierte, der über die 500 Meter Silber errungen hatte.
Ein Teamerfolg mit historischer Bedeutung
Die Gold-Staffel bestand neben den Brüdern van ’t Wout aus Teun Boer, Friso Emons und Itzhak de Laat. Für die traditionell starke Eisschnelllauf-Nation Niederlande markiert dieser Sieg einen Meilenstein: Nach sieben Weltmeistertiteln in der Shorttrack-Staffel ist es der erste Olympiasieg in dieser Disziplin. Silber ging an Südkorea, Bronze sicherte sich das Gastgeberland Italien.
Persönliche Geschichte hinter dem Erfolg
Jens van ’t Wout, der aufgrund eines Unfalls auf Schlittschuhen einen Goldzahn und eine Narbe auf der rechten Wange trägt, hat mit seiner Leistung nicht nur sportliche, sondern auch persönliche Höhepunkte gesetzt. Seine Medaillensammlung bei diesen Spielen – drei Gold- und eine Bronzemedaille – unterstreicht seine Dominanz auf dem Eis und festigt seinen Status als einer der herausragenden Athleten der Winterspiele 2026.



