Evenepoel triumphiert beim Amstel Gold Race: Perfekte Vorbereitung auf Pogacar-Duell
Evenepoel gewinnt Amstel Gold Race vor Pogacar-Duell

Evenepoel triumphiert beim Amstel Gold Race: Perfekte Vorbereitung auf Pogacar-Duell

Der belgische Doppel-Olympiasieger Remco Evenepoel hat einen beeindruckenden Start in die Ardennen-Woche hingelegt und zum ersten Mal in seiner Karriere das prestigeträchtige Amstel Gold Race gewonnen. In Abwesenheit des Rad-Superstars Tadej Pogacar setzte sich der Fahrer des deutschen Red-Bull-Teams nach 257,2 anspruchsvollen Kilometern von Maastricht nach Valkenburg im spannenden Zielsprint durch.

Spannender Sprint bringt Entscheidung

Beim Ritt über die berüchtigten 33 giftigen Anstiege fiel die Entscheidung erst im direkten Duell auf der Zielgeraden. Dieses Mal ließ sich Evenepoel nicht wie im Vorjahr von Mattias Skjelmose düpieren – der Däne hatte 2025 überraschend im Zielsprint gegen Evenepoel und Pogacar triumphiert. Im diesjährigen Rennen musste sich Skjelmose mit dem zweiten Platz begnügen, während der Franzose Benoit Cosnefroy den dritten Rang belegte.

„Der Sieg bedeutet mir sehr viel. Ich liebe dieses Rennen mit den vielen kleinen steilen Anstiegen. Mein Sprint war deutlich besser als im letzten Jahr. Ich bin unendlich stolz und glücklich“, erklärte Evenepoel nach seinem Triumph. Der Belgier fügte hinzu: „Das ist ohne Zweifel der schönste Sieg in dieser Saison. Das Amstel Gold Race steht für mich knapp unter den monumentalen Klassikern.“

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Deutsche Fahrer ohne nennenswerte Rolle

Während Evenepoel den Sieg einfahren konnte, spielten die deutschen Radprofis im Rennen keine entscheidende Rolle. Das Rennen wurde stattdessen von internationalen Topfahrern dominiert, wobei der Italiener Marco Frigo lange Zeit das Tempo bestimmte – zunächst in einer Ausreißergruppe, später sogar alleine. Erst 36 Kilometer vor dem Ziel wurde er von der Favoritengruppe eingeholt und kurz darauf abgehängt.

Stürze überschatten das Rennen

Überschattet wurde das Amstel Gold Race von mehreren Stürzen, von denen unter anderem der zweimalige Paris-Nizza-Sieger Matteo Jorgenson aus den USA und der Tour-de-France-Siebte Kevin Vauquelin aus Frankreich betroffen waren. Diese Zwischenfälle beeinflussten den Rennverlauf, konnten den Triumph Evenepoels jedoch nicht verhindern.

Topform für das Duell mit Pogacar

Mit diesem Sieg zeigt sich Evenepoel in ausgezeichneter Verfassung für das kommende Duell mit Tadej Pogacar am kommenden Sonntag beim Frühjahrsklassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich. In den vergangenen fünf Jahren haben diese beiden Topstars das Rennen dominiert:

  • Evenepoel siegte 2022 und 2023
  • Pogacar triumphierte 2021, 2024 und 2025

Zuvor wird Evenepoel voraussichtlich noch beim Flèche Wallonne starten, während Pogacar auf diesen Halbklassiker verzichtet. Die Ardennen-Woche verspricht somit weiterhin spannende Duelle zwischen den beiden Radsport-Giganten, wobei Evenepoel mit seinem Sieg beim Amstel Gold Race bereits ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt hat.

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