Paris-Nizza: Vorletzte Etappe auf nur 47 Kilometer verkürzt
Die vorletzte Etappe der traditionsreichen Rad-Fernfahrt Paris-Nizza ist aufgrund extremer Wetterbedingungen im Hinterland der Côte d'Azur weiter verkürzt worden. Wie die Organisatoren am Samstag vor dem Etappenstart bekannt gaben, wird das Fahrerfeld im Bus-Konvoi bis auf 47 Kilometer vor das Ziel gebracht.
Schnee und Regen sorgen für große Probleme
Heftiger Regen und Schneefall im Hinterland von Nizza haben zu erheblichen logistischen Herausforderungen geführt. Ursprünglich sollte die Etappe über 138,7 Kilometer von Nizza nach Auron führen. Bereits am Freitagabend wurde jedoch entschieden, dass das Ziel nicht auf 1600 Metern Höhe in Auron liegen soll, sondern die Etappe bereits 18 Kilometer vorher im rund 850 Meter hohen Isola endet.
Diese Entscheidung wurde am Samstag noch einmal verschärft, sodass nun nur noch eine Strecke von 47 Kilometern aus eigener Kraft zurückgelegt werden muss. Die Fahrer werden per Bus zu diesem verkürzten Startpunkt transportiert, um die Sicherheit angesichts der widrigen Wetterverhältnisse zu gewährleisten.
Gesamtwertung bleibt spannend
In der Gesamtwertung führt der zweimalige Tour-de-France-Sieger Jonas Vingegaard mit einem deutlichen Vorsprung. Der Allgäuer Georg Steinhauser liegt auf Platz drei und trägt weiterhin das Weiße Trikot des besten Jungprofis. Die Verkürzung der Etappe könnte taktische Auswirkungen auf das Rennen haben, da kürzere Strecken oft zu intensiveren und unberechenbareren Rennverläufen führen.
Die Organisatoren betonten, dass die Sicherheit der Fahrer oberste Priorität habe. Die Entscheidung zur weiteren Verkürzung sei nach intensiver Absprache mit den Teams und unter Berücksichtigung der aktuellen Wettervorhersagen getroffen worden.
Die Radsportgemeinde blickt nun gespannt auf die verbleibenden Kilometer, die trotz der Kürzung noch für Überraschungen sorgen könnten. Die abschließende Etappe steht am Sonntag auf dem Programm.



