Steinhauser behauptet Podiumsplatz bei Paris-Nizza
Der deutsche Radprofi Georg Steinhauser hat seinen starken dritten Gesamtplatz bei der traditionsreichen Fernfahrt Paris-Nizza erfolgreich verteidigt. Der 24-jährige Allgäuer vom Team EF Education-EasyPost konnte auch am drittletzten Renntag seine Position im Gesamtklassement behaupten und trägt weiterhin das begehrte Weiße Trikot des besten Jungprofis.
Enge Verfolgergruppe bei siebter Etappe
Nach 179,3 anspruchsvollen Kilometern zwischen Barbentane und Apt erreichte Steinhauser als Dreizehnter in der Favoritengruppe das Tagesziel. Der Etappensieg ging an den kolumbianischen Fahrer Harold Tejada vom Team XDS Astana, der sich mit sechs Sekunden Vorsprung vor einer zwanzigköpfigen Verfolgergruppe durchsetzen konnte. Steinhauser zeigte dabei erneut seine beeindruckende Konstanz auf hohem Niveau.
Vingegaard weiterhin unangefochten an der Spitze
In der Gesamtwertung liegt Georg Steinhauser weiterhin 5:50 Minuten hinter dem dänischen Spitzenreiter Jonas Vingegaard zurück. Der zweifache Tour-de-France-Sieger, der bereits die beiden vorangegangenen Etappen für sich entschieden hatte, kam zeitgleich mit dem deutschen Hoffnungsträger ins Ziel. Vingegaard führt das Gesamtklassement mit einem komfortablen Vorsprung von 3:22 Minuten auf den Kolumbianer Daniel Felipe Martinez vom deutschen Team Red Bull-Bora-hansgrohe an und steht damit kurz vor seinem ersten Gesamtsieg bei Paris-Nizza.
Herausfordernde Schlussetappen erwarten die Fahrer
Die siebte Etappe von Nizza nach Auron gilt mit 3149 Höhenmetern auf nur 138,7 Kilometern sowie einer Bergankunft auf 1600 Metern Höhe als die anspruchsvollste des gesamten Rennens. Die 84. Auflage der legendären "Fahrt zur Sonne" findet ihren Abschluss am Sonntag mit einer erneut äußerst schweren Etappe rund um die französische Mittelmeermetropole Nizza. Die Fahrer müssen sich auf weitere spektakuläre Bergwertungen und taktische Entscheidungen einstellen.
Georg Steinhauser hat mit seiner konstant starken Leistung während der gesamten Rennwoche bewiesen, dass er zu den vielversprechendsten Talenten im internationalen Radsport gehört. Seine Fähigkeit, sich in der Spitzengruppe zu behaupten und gleichzeitig das Jungprofi-Trikot zu verteidigen, macht ihn zu einem Aushängeschild des deutschen Radsports. Die kommenden Etappen werden zeigen, ob er seinen dritten Gesamtplatz bis zum Finale halten kann.



