Franziska van Almsick: Tränen beim Film über ihre Karriere – Söhne fliehen vor Schwimm-Pool
Van Almsick: Söhne fliehen vor Schwimm-Pool – Tränen bei Film

Bewegende Einblicke: Franziska van Almsick über Familie und Schwimm-Leidenschaft

Die deutsche Schwimmlegende Franziska van Almsick blickt auf eine außergewöhnliche Karriere zurück, die sie zu einer der bekanntesten Sportlerinnen des Landes machte. Doch wie gestaltet sich das Familienleben mit ihren beiden Söhnen im Hinblick auf ihre große Leidenschaft? In einem offenen Gespräch gewährt die zweifache Mutter intime Einblicke in den Umgang mit dem Element Wasser innerhalb der Familie – und erklärt, warum es bei ihrem jüngeren Sohn kürzlich zu emotionalen Momenten kam.

Karriere-Höhepunkte und privates Glück

Franziska van Almsick, die mittlerweile 47 Jahre alt ist, begann ihre Schwimmkarriere im zarten Alter von nur fünf Jahren. Über die Jahre sammelte sie zahlreiche Meistertitel und schrieb Sportgeschichte. Im privaten Bereich hat sie ihr Glück an der Seite des Unternehmers Jürgen B. Harder gefunden, mit dem sie zwei Söhne im Alter von 19 und 12 Jahren großzieht. Die Berlinerin verrät nun, inwieweit ihre Kinder von ihren sportlichen Triumphen wissen und ob sie dieselbe Begeisterung für das Wasser teilen.

Offenheit in der NDR-Talkshow: Kinder und Schwimmen

In der aktuellen Ausgabe der NDR-Talkshow, die am 13. März ausgestrahlt wurde, sprach Franziska van Almsick ausführlich über ihre Familie. Sie betonte, dass ihre sportlichen Erfolge für ihre Söhne nie eine zentrale Rolle gespielt hätten. "Ich habe meinen Kindern gegenüber eigentlich nie erwähnt, was ich früher mal gemacht habe", erklärte die Schwimmerin. Dennoch legte sie großen Wert darauf, dass beide früh schwimmen lernten. "Für mich ist dieses Thema, dass Kinder schwimmen lernen, ein sehr, sehr wichtiges. Ich kann nicht alle anderen Kinder ins Wasser schicken und meine eigenen Kinder können es dann nicht", so van Almsick.

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Pool-Sessions mit Mama: Kein Vergnügen für die Söhne

Das gemeinsame Schwimmen mit ihrer berühmten Mutter gestaltete sich jedoch nicht als Vergnügen für die Jungs. Sobald Franziska van Almsick den Pool betrat, ergriffen ihre Söhne regelmäßig die Flucht. "Also das war immer Fakt", schmunzelte die Sportlerin. Sie reflektierte über ihren möglichen Fehler: "Ich glaube, ich habe immer den Fehler gemacht: Ich kann ja nicht verlieren. Ich habe meine Kinder nie gewinnen lassen. Und ich tue ja nicht so, als könnte ich es nicht, nur um ihnen ein gutes Gefühl zu geben". Dadurch blieb der Spaßfaktor für ihre Söhne beim Schwimmen oft auf der Strecke.

Emotionale Momente: Tränen bei der Dokumentation

Obwohl van Almsick ihren Kindern nicht viel über ihre sportlichen Welterfolge erzählt hat, erhielt ihr jüngerer Sohn einen bewegenden Einblick durch die Dokumentation "Being Franzi van Almsick", die in der ARD-Mediathek verfügbar ist. Gemeinsam schauten sich Mutter und Sohn den Film an. "Der hat geweint zwischendurch, was ich ganz süß fand", berichtete die gerührte Sportlerin. "Der war ein bisschen sprachlos, also so viele Fragen hat er gar nicht gehabt".

Besonders emotional wurde der Junge bei den Szenen, in denen seine Mutter kein olympisches Gold gewinnen konnte. "Ich glaube, weil er mir den Sieg gegönnt hätte. Also ich habe ja zum Glück auch ein paarmal gewonnen, aber dieses große Thema des Olympia-Goldes, das habe ich nicht geschafft und da hat er sehr mitgelitten", erklärte van Almsick. Über ihren älteren Sohn weiß sie nicht, ob er den Film bereits gesehen hat, da dieser eine Schweizer Schule besucht und dort keinen Zugang zur ARD-Mediathek hat.

Fazit: Balance zwischen Karriere und Familie

Franziska van Almsick zeigt in diesem Interview eine berührende Seite jenseits des Sports. Ihre Offenheit über die Herausforderungen, die Leidenschaft für das Schwimmen in der Familie zu teilen, und die emotionalen Reaktionen ihrer Söhne bieten einen tiefen Einblick in ihr Privatleben. Die Schwimmlegende beweist, dass selbst große sportliche Erfolge nicht immer automatisch Begeisterung bei den eigenen Kindern wecken – und dass manchmal Tränen der Anteilnahme die stärksten Verbindungen schaffen.

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