Rund einen Monat vor dem Start des World Cup of Darts hat die PDC die Paarungen der teilnehmenden Nationen bekannt gegeben. Für Wales gibt es dabei eine überraschende Nachricht: Top-Star Gerwyn Price muss seinen Start aus gesundheitlichen Gründen absagen.
Price offenbart gesundheitliche Probleme
„Mein Fokus ist da, aber gesundheitlich geht es mir im Moment nicht besonders gut“, sagte der 41-Jährige am Rande des Premier-League-Spieltages am Donnerstag. Die Absage kommt kurzfristig und wirft die walisische Mannschaft in der Setzliste zurück.
Nick Kenny ersetzt Price
Anstelle von Price wird Nick Kenny an der Seite von Premier-League-Star Jonny Clayton beim Teamwettbewerb antreten. Im vergangenen Jahr waren Clayton und Price bis ins Finale vorgedrungen, wo sie sich dem nordirischen Duo Josh Rock und Daryl Gurney mit 9:10 geschlagen geben mussten.
Der World Cup of Darts findet vom 11. bis 14. Juni in der Frankfurter Eissporthalle statt. Insgesamt nehmen 40 Nationen teil, von denen vier gesetzt sind und erst in Runde zwei einsteigen. Durch den Ausfall von Price fallen die Waliser auf Rang sieben der Setzliste zurück. Die Schotten um Gary Anderson und Cameron Menzies rücken auf Position vier vor und erhalten ein Freilos in der ersten Runde.
Deutsches Duo auf Rang fünf gesetzt
An der Spitze der Setzliste stehen die Engländer Luke Littler und Luke Humphries, gefolgt von den Niederländern Gian van Veen und Michael van Gerwen. Die Vorjahressieger Rock und Gurney komplettieren die Top drei.
Das deutsche Duo Martin Schindler und Ricardo Pietreczko ist auf Rang fünf gesetzt. Pietreczko kämpft derzeit mit spielerischen Problemen und möglicher Dartitis, wird aber voraussichtlich antreten. Im letzten Jahr hatten beide überraschend das Spitzenduo Littler/Humphries im Achtelfinale besiegt.
Schindler betonte, dass die Entscheidung allein bei Pietreczko liege: „Wenn er sagt, er fühlt sich danach und vertraut auf sich und sein Spiel, dann vertraue ich auch ihm. Aber wenn er natürlich auch so ehrlich ist und sagt: Macht er nicht. Dann respektiere ich das – und dann finde ich das auch wirklich eine sehr, sehr gute und erwachsene Entscheidung.“



