Alexander Zverev: Handy-Code-Wechsel nach Fernseh-Einblick und anhaltender Suche nach Sinner-Lösung
Der deutsche Tennis-Star Alexander Zverev (28) steht derzeit vor zwei ganz unterschiedlichen Code-Herausforderungen. Während er bereits einen neuen Entsperr-Code für sein Mobiltelefon benötigte, sucht er weiterhin nach dem richtigen „Code“, um seine Niederlagenserie gegen Jannik Sinner zu beenden.
Fernseh-Kameras enthüllten privaten Handy-Code
„Ich bekam eine Nachricht, dass im Fernsehen zu sehen war, wie ich mein Handy entsperre. Somit sah jeder den Code“, erklärte der zweimalige Weltmeister aus Hamburg. Zverev zeigte Verständnis für die allgegenwärtigen Kameras im Profisport, verwies aber auf die Notwendigkeit privater Rückzugsräume. „Das war durch Coco Gauff ein Riesenthema, als sie bei den Australian Open in den Katakomben ihren Schläger zertrümmerte und dachte, niemand sieht es. Aber wir wissen alle, dass überall Kameras sind. Das ist okay, aber es sollte Bereiche geben, wo man für sich ist. Dass mein Handy-Code zu sehen ist, das ist mir zu viel. Das muss nicht sein.“
Acht Niederlagen in Serie gegen Jannik Sinner
Die zweite Code-Herausforderung ist sportlicher Natur: Zverev sucht nach dem Schlüssel, um Jannik Sinner (24) zu besiegen. Gegen den Südtiroler verlor er die letzten acht Begegnungen, darunter die vier Halbfinals bei den vergangenen vier Masters-Turnieren in Paris, Indian Wells, Miami und Monte Carlo. „Ich verliere seit Monaten nur gegen ihn und Carlos Alcaraz. Das heißt, ich komme in Turnieren weit. Das ist schon angenehmer so als vergangenes Jahr“, analysierte Zverev selbstkritisch.
Doch die Nummer 1 der Welt gibt wenig preis, was Zverev zum „Entsperren“ dieser Serie nutzen könnte. „In Indian Wells war es klar, in Miami war ich dicht dran, in Monte Carlo wieder klar. Und gegen Alcaraz in Australien hätte ich gewinnen müssen“, resümierte der dreimalige Grand-Slam-Finalist.
Auftakt bei den BMW Open in München gegen Kecmanovic
Diese Woche konzentriert sich Zverev zunächst auf die BMW Open in München, wo er zum zwölften Mal am Start ist. Am Dienstag (gegen 13 Uhr) trifft er in der ersten Runde auf Miomir Kecmanovic (26). Der Serbe ist einer von nur drei Profis, gegen die der Olympiasieger von 2021 in diesem Jahr verlor – neben Sinner und Alcaraz, den Nummern 1 und 2 der Welt.
Über seine Niederlage gegen Kecmanovic in Acapulco sagte Zverev: „An dem Tag hätte ich nicht nur gegen ihn verloren, sondern gegen viele Spieler. Ich war schlecht. Aber solche Spiele wird es am Jahresanfang immer mal geben.“ Trotz der Herausforderungen präsentierte sich der Hamburger in München gut gelaunt und zuversichtlich.



