Berlin Volleys nach deutlicher Niederlage vor dem Aus im CEV Cup
Berlin Volleys vor Aus im CEV Cup nach deutlicher Niederlage

Berlin Volleys nach klarer Niederlage vor dem Aus im Europapokal

Die Berlin Volleys stehen im CEV Cup, dem zweithöchsten europäischen Wettbewerb, mit dem Rücken zur Wand. In der heimischen Max-Schmeling-Halle unterlag der deutsche Rekordmeister dem italienischen Spitzenclub Gas Sales Bluenergy Piacenza im Viertelfinal-Hinspiel deutlich mit 0:3 (17:25, 14:25, 18:25). Vor 3.608 Zuschauern zeigte sich der Hauptstadtclub nach einer anfänglich engen Partie chancenlos gegen die starken Italiener.

Verlauf des Spiels: Anfangs enge Partie, dann deutliche Niederlage

Zwei Wochen nach dem Aus in der Champions League gegen Perugia starteten die Berliner mit Florian Krage-Brewitz im Mittelblock gut in die Begegnung. Die Gastgeber kamen zu schnellen Punkten, während auch die Italiener durch das Zentrum und eine effektive Blockarbeit erfolgreich waren. Lange Zeit blieb die Partie ausgeglichen, doch in der entscheidenden Phase des ersten Satzes legte José Miguel Gutiérrez Suárez von Piacenza eine beeindruckende Aufschlagserie hin, die den Satz klar entschied.

Im zweiten Durchgang verloren die Volleys dann komplett den Faden. Sie erzeugten zu wenig Aufschlagdruck, während Piacenza immer wieder zu einfachen direkten Punkten kam. Der Abstand wuchs schnell, und auch im dritten Satz änderte sich das Bild kaum. Die taktischen Wechsel von Berlins Trainer Alexandre Leal fruchteten nicht, sodass die Niederlage am Ende deutlich ausfiel.

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Ausblick: Herkulesaufgabe im Rückspiel

Damit stehen die Berlin Volleys vor dem Aus im Europapokal. Um noch eine Chance auf das Halbfinale zu haben, müsste der Hauptstadtclub das Rückspiel in der kommenden Woche in Italien mindestens mit 3:1 gewinnen. Nur so könnte er einen entscheidenden Tie-Break, den sogenannten Golden Set, erzwingen. Dies stellt eine enorme Herausforderung dar, zumal die Italiener ihre Heimstärke ausspielen werden.

Bei ihrer letzten Teilnahme im Jahr 2016 hatten die Berliner den CEV Cup noch gewonnen. In dieser Saison scheiterten sie jedoch in der Gruppenphase der Champions League und rutschten so in den zweithöchsten europäischen Wettbewerb ab. Vor dem entscheidenden Rückspiel in Italien am nächsten Mittwoch treten die Berliner am Samstag in der Bundesliga beim TSV Haching München an, um sich für die Europapokal-Aufgabe zu sammeln.

Die Niederlage gegen Piacenza unterstreicht die starke Konkurrenz aus Italien und zeigt, dass die Volleys trotz ihres deutschen Meistertitels auf europäischer Ebene noch Luft nach oben haben. Die kommenden Tage werden entscheiden, ob die Berliner ihre Europapokal-Träume noch retten können oder frühzeitig ausscheiden.

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