BR Volleys vor Champions-League-Showdown: Alles auf eine Karte gegen Perugia
BR Volleys: Champions-League-Finale gegen Perugia in Berlin

BR Volleys vor entscheidendem Champions-League-Duell in Berlin

Für die BR Volleys, den deutschen Serienmeister im Volleyball, steht am Mittwochabend das vielleicht wichtigste Spiel der Saison an. In der Max-Schmeling-Halle in Berlin empfangen sie im Gruppenfinale der Champions League den italienischen Top-Club Sir Sicoma Monini Perugia. Es geht um alles oder nichts: Entweder der Einzug in die K.o.-Phase der Königsklasse oder das vorzeitige Aus in der Vorrunde.

„Spiel des Jahres“ mit historischer Bedeutung

Der Jungprofi Arthur Wehner (20) bezeichnete die Begegnung bereits als das „Spiel des Jahres“ und schwärmte: „Perugia auswärts war bisher für mich der Höhepunkt. Das noch größere Highlight, das noch kommt, wird Perugia daheim sein.“ Auch Maximilian Treiter (20), der bereits im Hinspiel Einsatzzeit bekam, zeigte sich beeindruckt: „Mehr geht eigentlich nicht.“ Perugia gilt als Clubweltmeister und Champions-League-Sieger – die beste Vereinsmannschaft der Welt.

Komplexe Ausgangslage für die Berliner

Die Ausgangslage ist klar, aber dennoch komplex: Nur die Sieger der fünf Vierergruppen erreichen direkt das Viertelfinale. Die Gruppenzweiten und der beste Gruppendritte bestreiten eine Play-Off-Runde. Die Volleys liegen aktuell mit acht Punkten auf Rang zwei, hinter Spitzenreiter Perugia (14 Punkte) und vor dem spanischen Club Guaguas Las Palmas (6 Punkte).

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Um den Einzug in die K.o.-Phase aus eigener Kraft zu sichern, benötigen die Berliner unbedingt einen Sieg gegen Perugia. Allerdings könnte unter bestimmten Umständen auch ein 1:3 ausreichen, nämlich dann, wenn Las Palmas gegen Prag nur mit 3:2 gewinnt. Sicher ist jedoch: Die Volleys haben den dritten Platz in der Gruppe bereits sicher und werden auf jeden Fall weiter europäisch spielen. Sollte es nicht für die Champions-League-K.o.-Phase reichen, geht die Reise im CEV Cup weiter.

Rückhalt der Fans als entscheidender Faktor

Im Hinspiel im Januar zeigte sich der Titelverteidiger als eine Nummer zu groß. Die Berliner konnten lediglich im zweiten Satz mithalten und mussten sich am Ende mit 0:3 geschlagen geben. Umso wichtiger wird die Unterstützung der eigenen Fans am Mittwochabend sein. Zu Wochenbeginn waren bereits über 8.000 Tickets verkauft, was auf eine volle und lautstarke Max-Schmeling-Halle hoffen lässt.

Perspektiven und Erwartungen

Moritz Reichert und seine Mannschaftskollegen wissen, dass sie eine Herkulesaufgabe vor sich haben. Doch die Motivation ist groß, nicht nur wegen der sportlichen Herausforderung, sondern auch wegen der historischen Chance, sich gegen den weltbesten Verein zu behaupten. Die gesamte Volleyball-Community in Deutschland blickt gespannt nach Berlin, wo ein packender und emotionaler Abend erwartet wird.

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