Biathlon-Coach Sverre Olsbu Röiseland kehrt nach Hodenkrebs-Operation zurück
Biathlon-Coach kehrt nach Krebs-OP zurück

Biathlon-Coach Sverre Olsbu Röiseland kehrt nach Hodenkrebs-Operation zurück

Der Trainer der deutschen Biathletinnen, Sverre Olsbu Röiseland, wird bereits in dieser Woche nach seiner Operation wegen Hodenkrebs wieder beim deutschen Team im Weltcup in Estland sein. Der 35-jährige Norweger bestätigte dies der Zeitung „Verdens Gang“ in seinem Heimatland. Röiseland ist Coach der deutschen Frauen, die in Otepää am Freitag im Sprint bei der vorletzten Station des Winters über 7,5 Kilometer antreten.

Diagnose und Operation nach Olympischen Spielen

Röiseland hatte am Mittwochabend seine Krebs-Diagnose bei Instagram öffentlich gemacht und nun weitere Details bekanntgegeben. „Ich hatte während der gesamten Olympischen Spiele Symptome und habe mich dann nach meiner Rückkehr untersuchen lassen“, sagte der Ehemann der dreimaligen Olympiasiegerin Marte Olsbu Röiseland. Kurz nach den Winterspielen im Februar folgte bereits die Operation in Norwegen.

Mentale Herausforderung und Erleichterung

„Das Wort Krebs ist definitiv nichts Schönes. Es war mental eine Herausforderung, vor allem bevor ich wusste, ob es Metastasen gibt oder nicht“, sagte Röiseland „VG“. Die Erleichterung nach der Entwarnung, dass der Krebs nicht gestreut hatte, beschrieb Röiseland als „wundervoll“ und ergänzte: „Ich habe sehr gute Unterstützung vom norwegischen Gesundheitssystem und dem örtlichen Krankenhaus in Arendal erhalten. Sie haben sehr schnell reagiert.“

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Zwar sei er nach der Operation noch etwas geschwächt, doch grundsätzlich gehe es ihm gut, sagte Röiseland. Er arbeitet seit dem Frühjahr 2022 für den Deutschen Skiverband und betreut gemeinsam mit Kristian Mehringer die Frauen-Auswahl im Weltcup. Er galt auch als enger Vertrauter von Weltmeisterin und Gesamtweltcupsiegerin Franziska Preuß, die nach Olympia im italienischen Antholz ihre erfolgreiche Karriere sofort beendet hatte.

Die Rückkehr von Röiseland zum Weltcup in Estland markiert einen wichtigen Schritt in seiner Genesung und unterstreicht seine Entschlossenheit, trotz der gesundheitlichen Herausforderungen weiterhin für das deutsche Team da zu sein. Die Biathlon-Community zeigt sich solidarisch und unterstützt den Trainer in dieser schwierigen Zeit.

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