Cheyenne Loch beendet Snowboard-Karriere: Olympia-Teilnahme war letzter Wettkampf
Cheyenne Loch beendet Karriere nach Olympia-Teilnahme

Cheyenne Loch beendet aktive Snowboard-Karriere nach Olympia-Teilnahme

Die deutsche Snowboarderin Cheyenne Loch hat ihre aktive Karriere mit sofortiger Wirkung beendet. Der Grund für diesen Schritt ist eine Schwangerschaft, wie der Verband Snowboard Germany mitteilte. Das letzte Elite-Rennen der 31-jährigen Oberbayerin war der Parallel-Riesenslalom bei den Olympischen Winterspielen in Livigno, wo sie den 15. Platz belegte.

Schwieriger Weg mit Verletzungen und Comeback

Loch blickt auf eine bewegte Laufbahn zurück, die von Höhen und Tiefen geprägt war. Seit 2011 war sie im Weltcup unterwegs und erreichte dabei neunmal das Podest. Sie nahm an sechs Weltmeisterschaften teil. Besonders herausfordernd waren jedoch zwei Kreuzbandrisse und dauerhafte Sprunggelenksverletzungen, die sie 2021 sogar zu einem ersten Karriereende bewogen.

„Ich wäre diese Saison gerne noch fertig gefahren. Aber mein Körper meldet mir zurück, dass das zu viel ist“, erklärte Loch in einer Mitteilung. Dennoch schaffte sie 2022 ein beeindruckendes Comeback und qualifizierte sich für ihre erste Olympia-Teilnahme, die nun ihr finaler Wettkampf wurde.

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Verband würdigt Leistung und hofft auf Zukunft

Sportdirektor Andreas Scheid zeigte sich voll des Lobes: „Das ist der beste Grund für ein Karriereende. Cheyenne hatte mit ihren Verletzungen viele schwierige Momente. Ich habe großen Respekt, wie sie immer wieder zurückgekommen ist.“ Er betonte, dass ihre Resilienz auch in der neuen Rolle als Mutter von Vorteil sein werde.

Da Loch bereits erste Erfahrungen als Trainerin sammelte, hofft der Verband, sie in Zukunft wieder bei Snowboard Germany begrüßen zu können. „Von dieser Resilienz wird sie in ihrer Mama-Rolle profitieren“, so Scheid weiter.

Aussichten und persönliche Worte

Cheyenne Loch selbst blickt optimistisch in die Zukunft: „Ich freue mich auf alles, was jetzt kommt“, sagte sie. Die Entscheidung für das Karriereende sei ihr durch die Schwangerschaft praktisch abgenommen worden, da ihr Körper signalisierte, dass weitere Wettkämpfe nicht mehr möglich seien.

Ihre Karriere umfasst bedeutende Erfolge, aber auch schwere Rückschläge, die sie stets mit Durchhaltevermögen meisterte. Die Snowboard-Szene verliert mit ihr eine erfahrene Athletin, die durch ihre Comeback-Geschichte und nun den familienbedingten Abschied bleibenden Eindruck hinterlässt.

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