China triumphiert bei Paralympics-Premiere im Rollstuhlcurling
Bei den Paralympischen Winterspielen in Cortina d'Ampezzo hat das chinesische Duo Wang Meng und Yang Jinqiao einen historischen Erfolg gefeiert. Die beiden Rollstuhlcurler gewannen die erstmals ausgetragene Mixed-Doubles-Konkurrenz und bescherten ihrer Nation damit bereits die zehnte Goldmedaille bei diesen Spielen.
Spannendes Finale mit Entscheidung im Extra End
Vor 472 Zuschauern im Curling Stadium von Cortina setzten sich Wang und Yang im Endspiel gegen die südkoreanischen Weltranglistenersten Baek Hyejin und Lee Yongsuk mit 9:7 durch. Die Partie entwickelte sich zu einem äußerst knappen Duell, das erst im zusätzlichen End entschieden wurde. Die chinesischen Athleten zeigten Nervenstärke in den entscheidenden Momenten und verwandelten ihre Chancen konsequent.
China dominiert den Medaillenspiegel
Mit diesem Sieg festigt China seine Führungsposition im Medaillenspiegel der Paralympischen Winterspiele. Die erfolgreichen Curler sorgten für den zehnten Golderfolg des Gastgebers der vergangenen Winterspiele. Insgesamt haben chinesische Sportlerinnen und Sportler in Cortina bereits 26 Medaillen gewonnen. Auf Platz zwei folgen aktuell die USA mit sechs Goldmedaillen und insgesamt 14 Podestplatzierungen.
Neue Wettbewerbe im Paralympics-Programm
Die Mixed-Doubles-Variante im Rollstuhlcurling war zu den Spielen in Norditalien neu ins Programm aufgenommen worden. Neben diesem Wettbewerb werden in Cortina d'Ampezzo auch Medaillen im Mixed-Team-Wettbewerb vergeben. Deutsche Rollstuhlcurler haben sich für diese Paralympics nicht qualifizieren können und verfolgen das Geschehen daher von außen.
Die erfolgreiche Premiere des Mixed-Doubles-Wettbewerbs zeigt die wachsende Vielfalt und Attraktivität des paralympischen Sports. Die chinesischen Goldgewinner Wang Meng und Yang Jinqiao haben sich mit ihrem Sieg einen besonderen Platz in der Geschichte des Rollstuhlcurlings gesichert und demonstrieren die hohe Leistungsdichte in dieser paralympischen Disziplin.



