Das deutsche Curling-Duo Sixten Totzek (26) und Kim Sutor (22) darf sich bei der Mixed-Doubles-Weltmeisterschaft in Genf berechtigte Hoffnungen auf den Einzug in die Finalrunde machen. Das Team des Deutschen Curling-Verbandes (DCV) gewann am vierten Vorrundenspieltag sowohl gegen das Schlusslicht USA mit 13:2 als auch gegen Finnland mit 6:4. Mit nunmehr vier Erfolgen aus den bisherigen sechs Partien rangieren Totzek und Sutor vor den letzten drei Begegnungen in der Gruppe B auf dem dritten Tabellenrang.
Modus und Ausgangslage
Die besten drei Mannschaften aus jeder der beiden Gruppen qualifizieren sich für die K.o.-Duelle. Das Finale findet am 2. Mai (Samstag) statt. Für das deutsche Team um Bundestrainer Uli Kapp war das ursprüngliche Ziel der Klassenerhalt. Die beiden Gruppenletzten steigen direkt ab, die vier Teams auf den Rängen acht und neun ermitteln in Relegationsduellen zwei weitere Absteiger.
Kommentar von Sixten Totzek
„Es ist noch alles offen, nach hinten und nach vorne, es ist so eng. Aber ich glaube, das kriegen wir hin, wenn wir so weiterspielen“, sagte Totzek nach den jüngsten Erfolgen.
Nächste Aufgaben
Am Mittwoch (14.00 Uhr) trifft das DCV-Paar nach drei Siegen in Serie auf Spitzenreiter Kanada (5:1 Siege). Tags darauf stehen die abschließenden Spiele gegen den punktgleichen Rivalen Schottland (10.00 Uhr) und Ungarn (2:4/19.00) auf dem Programm.
Im Mixed Doubles hat jedes Team fünf statt acht Versuche, gespielt wird in acht statt zehn Legs.



