DBS zieht positives Zwischenfazit bei Paralympics: 'Wir liegen auf Kurs'
DBS: Positives Zwischenfazit bei Paralympischen Winterspielen

Deutscher Behindertensportverband zieht positives Zwischenfazit bei Paralympischen Winterspielen

Nach mehr als der Hälfte der Entscheidungen bei den Paralympischen Winterspielen in Italien zeigt sich der Deutsche Behindertensportverband (DBS) mit der Leistung des Teams D grundsätzlich zufrieden. Chef de Mission Marc Möllmann zog ein tendenziell positives Zwischenfazit, obwohl Deutschland im Medaillenspiegel aktuell nur Rang 13 belegt.

Breite Medaillenverteilung als Erfolgszeichen

„Besonders in der Breite haben wir zur Halbzeit der Paralympischen Winterspiele starke Ergebnisse erzielt“, erklärte Möllmann. Die elf gewonnenen Medaillen nach fünf Wettkampftagen verteilen sich auf sieben Athletinnen und Athleten in drei verschiedenen Sportarten. Diese breite Streuung wertet der DBS als positives Signal für die Leistungsfähigkeit des deutschen Teams.

Das Team sei mit seinen elf Podestplätzen im Hinblick auf die Gesamtzahl der Medaillen „sehr gut unterwegs“ und liege diesbezüglich lediglich hinter den Spitzennationen China und USA zurück. „Damit liegen wir auf Kurs“, betonte Möllmann nachdrücklich.

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Goldmedaille von Anna-Lena Forster als Highlight

Bislang konnte das deutsche Team lediglich eine Goldmedaille verbuchen, die Anna-Lena Forster bereits am Auftakttag der Spiele gewann. Dieses Ergebnis bedeutet im historischen Vergleich das schwächste deutsche Abschneiden bei den 13 vorherigen Winterspielen seit Geilo 1980, wo Deutschland ebenfalls nur dreimal Gold gewann.

Möllmann räumte ein: „Natürlich hätten wir uns gefreut über den ein oder anderen zusätzlichen Ausreißer nach ganz oben.“ Dennoch zeigte er sich zuversichtlich, dass in den verbleibenden vier Wettkampftagen noch weitere Erfolge möglich seien.

Enge Wettkämpfe und fehlendes Sekundenglück

Nach einem guten Beginn der Spiele habe in jüngerer Zeit trotz „starker Leistungen“ oft das entscheidende Hundertstel- oder Sekundenglück gefehlt. „Das ist für die Sportlerinnen und Sportler absolut enttäuschend, schmerzt uns als gesamte Mannschaft und zeigt, wie eng der Kampf ums Podium geführt wird“, analysierte Möllmann die aktuelle Situation.

Der Vorstand Leistungssport des DBS wies darauf hin, dass die Leistungsentwicklung im Para-Sport „sehr dynamisch“ verlaufe und von Spielen zu Spielen enorm steige. Aus diesem Grund werde der Verband seinen eingeschlagenen Weg der Professionalisierung konsequent fortsetzen und die Anstrengungen intensivieren müssen, um die ambitionierten Ziele künftig zu erreichen.

Möllmann bekräftigte abschließend die Zuversicht des Teams: „Wir sind zuversichtlich, dass wir in den kommenden vier Wettkampftagen weitere Ausrufezeichen setzen werden.“ Die verbleibenden Wettbewerbe bieten somit noch Gelegenheit, die Position im Medaillenspiegel zu verbessern.

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