Deutsche Langläuferinnen holen Bronze im Team-Sprint nach packendem Finale
Was für ein atemberaubendes Rennen! Die deutschen Langläuferinnen Laura Gimmler (32) und Coletta Rydzek (28) haben bei den Olympischen Spielen die Bronzemedaille im Team-Sprint Freistil gewonnen. Nach einem nervenaufreibenden Finale sicherten sich die beiden Athletinnen im Schlussspurt den dritten Platz und bescherten Deutschland damit eine weitere Edelmetall-Erfolgsgeschichte.
Ein Krimi bis zur letzten Sekunde
Das Duo hatte sich in der Qualifikation zunächst mit Rang sechs eher verhalten präsentiert, doch im Finale zeigten Gimmler und Rydzek ihre wahre Klasse. Mit einer starken Aufholjagd kämpften sie sich zurück an die Spitze des Feldes und sicherten sich schließlich im finalen Sprint die Bronzemedaille. Ganz knapp verpassten sie dabei sogar Silber – mit lediglich 5,87 Sekunden Rückstand auf die siegreichen Schwedinnen Jonna Sundling und Maja Dahlqvist, die Gold gewannen.
Tradition des Erfolgs wird fortgesetzt
Der Team-Sprint bleibt damit eine äußerst erfolgreiche Disziplin für deutsche Langläufer. Nach Goldmedaillen in den Jahren 2010 und 2022 konnte nun erneut Edelmetall errungen werden. Diese Kontinuität auf höchstem Niveau unterstreicht die Stärke des deutschen Langlauf-Nachwuchses und die gute Arbeit der Trainer.
Für Coletta Rydzek war der Erfolg besonders emotional, da sie ihn mit ihrer Familie teilen konnte. Ihr Bruder Johannes Rydzek (34), eine Legende in der Nordischen Kombination, ist ebenfalls bei den Olympischen Spielen am Start und konnte den Triumph seiner Schwester miterleben.
Weltcup-Form bestätigt sich bei Olympia
Bereits im Weltcup in Goms hatten Gimmler und Rydzek ihre herausragende Form unter Beweis gestellt. Nun haben sie diese Leistung auf der größten Bühne des Sports bestätigt und stehen verdient auf dem olympischen Podest. Diese Medaille ist nicht nur ein persönlicher Erfolg für die beiden Athletinnen, sondern auch ein wichtiger Impuls für den deutschen Langlaufsport insgesamt.
Die Bronzemedaille im Team-Sprint Freistil zeigt, dass deutsche Langläuferinnen auch in Sprintdisziplinen international absolut konkurrenzfähig sind und bei Großereignissen mit den weltbesten Teams mithalten können.



