Deutsches Skilanglauf-Duo überzeugt in der Qualifikation
Das deutsche Skilanglauf-Duo Laura Gimmler und Coletta Rydzek hat bei den Olympischen Winterspielen in Mailand und Cortina einen starken Auftritt hingelegt. In der Qualifikation zum Teamsprint der Frauen überstanden die beiden Oberstdorferinnen die Hürde souverän und sicherten sich einen Platz im Finale der besten 15 Teams. Das entscheidende Rennen findet am Mittwoch ab 11.45 Uhr statt und wird live im ZDF sowie auf Eurosport übertragen.
Platz sechs nach kombinierter Laufzeit
Nach einer Runde über 1,5 Kilometer im freien Stil belegten Gimmler und Rydzek in der Addition ihrer beiden Laufzeiten einen respektablen sechsten Platz. Diese Leistung unterstreicht ihre gute Form und macht sie zu ernstzunehmenden Medaillenkandidatinnen im Finale. Die beiden Athletinnen konnten bereits in der Vergangenheit mit Erfolgen im Teamsprint auf sich aufmerksam machen.
Erfolgreiche Vorbereitung und starke Konkurrenz
Ende Januar gewannen Gimmler und Rydzek im Schweizer Goms die Generalprobe im Weltcup, nachdem sie bereits im März 2025 in Lahti triumphiert hatten. Beide Siege wurden, genau wie nun in Val di Fiemme, im Skating-Stil errungen. Bei den Frauen führten in der Qualifikation die schwedischen Topfavoritinnen Jonna Sundling und Maja Dahlqvist das Feld an.
Männer-Team ebenfalls im Finale
Auch bei den Männern schaffte das deutsche Team den Einzug ins Finale. Jakob Moch und Jan Stölben qualifizierten sich als Zehnte für das Rennen, in dem im Wechsel sechs Runden gelaufen werden. Der große Favorit bleibt jedoch Norwegen mit Rekord-Olympiasieger Johannes Hösflot Kläbo, der in Val di Fiemme sein fünftes Gold und insgesamt sein zehntes Olympia-Edelmetall erringen könnte. In der Qualifikation musste sich das norwegische Team allerdings den USA geschlagen geben und landete auf Platz zwei.
Vergangenheit und Gegenwart im deutschen Skilanglauf
Die deutschen Skilangläuferinnen blicken auf eine erfolgreiche Vergangenheit zurück. Bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking holten Victoria Carl und Katharina Hennig Dotzler im damals klassisch gelaufenen Teamsprint sensationell Gold. Carl fehlt diesmal aufgrund einer Doping-Sperre, während Hennig Dotzler im freien Stil nicht zur absoluten Weltspitze zählt. Umso mehr rücken nun Gimmler und Rydzek in den Fokus, die das deutsche Team erfolgreich vertreten.
Das Finale verspicht spannende Wettkämpfe und harte Duelle auf der Loipe. Die deutschen Athleten haben sich optimal vorbereitet und werden alles geben, um an die großen Erfolge der Vergangenheit anzuknüpfen.



