Skispringen: DSV-Springerinnen verpassen auch in Hinzenbach das Podest
DSV-Springerinnen in Hinzenbach ohne Podestplatz

Deutsche Skispringerinnen bleiben in Hinzenbach ohne Podestplatzierung

Die deutschen Skispringerinnen konnten auch nach den enttäuschenden Olympischen Winterspielen im Weltcup nicht an frühere Erfolge anknüpfen. Beim Abschlusswettkampf auf der kleinen Schanze in Hinzenbach, Österreich, verpassten die Athletinnen des Deutschen Skiverbands (DSV) erneut eine Platzierung unter den besten drei.

Agnes Reisch als beste Deutsche auf Rang sieben

Agnes Reisch erreichte als beste deutsche Teilnehmerin den siebten Platz. Der Wettbewerb wurde von der Österreicherin Lisa Eder dominiert, die mit Sprüngen auf 88,5 und 86,0 Metern ihren zweiten Weltcupsieg feierte. Die norwegische Doppel-Olympiasiegerin Anna Odine Ström sicherte sich den zweiten Rang.

Die führende Athletin im Weltcup, Nika Prevc aus Slowenien, die am Vortag ihren 14. Saisonsieg gefeiert hatte, kämpfte sich nach einem schwachen ersten Durchgang mit der Tagesbestweite von 89,5 Metern noch auf den dritten Platz. Dies unterstreicht die starke Konkurrenz, der sich die deutschen Springerinnen gegenübersehen.

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Weitere DSV-Athletinnen außerhalb der Top Ten

Selina Freitag, die am Samstag noch den sechsten Platz belegt hatte, musste sich mit dem zehnten Rang begnügen. Anna Hollandt landete auf Platz 13. Besonders enttäuschend verlief das Wochenende für Rekord-Weltmeisterin Katharina Schmid, die bei ihrer Abschiedstournee weiterhin nicht in Fahrt kommt. Als 16. verpasste sie deutlich die Top Ten, was die anhaltenden Schwierigkeiten des deutschen Teams verdeutlicht.

Die Ergebnisse folgen auf die Olympischen Spiele, bei denen die deutschen Skispringerinnen ohne Medaille blieben. Dies wirft Fragen zur aktuellen Form und Vorbereitung der Athletinnen auf. Die DSV-Verantwortlichen stehen vor der Herausforderung, die Leistungskurve vor den kommenden Wettkämpfen wieder nach oben zu führen.

Die internationale Konkurrenz zeigt sich derzeit überlegen, was den deutschen Springerinnen zusätzlichen Druck verleiht. Die kommenden Weltcup-Stationen werden entscheidend sein, um die Saison noch positiv zu gestalten und das Vertrauen in das Team zurückzugewinnen.

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