Emma Weiß bei Olympia: Aerials-Finale ohne Medaille, aber mit Zufriedenheit
Emma Weiß im Aerials-Finale ohne Medaillenchance

Emma Weiß beendet olympisches Aerials-Finale auf Platz zwölf

Die deutsche Freestyle-Skierin Emma Weiß hat bei den Olympischen Winterspielen in Livigno das Aerials-Finale erreicht, konnte sich jedoch nicht im Kampf um die Medaillen platzieren. Die 26-Jährige erzielte in der entscheidenden Runde bei ihrem besten von zwei Versuchen 75,28 Punkte und landete damit auf dem zwölften und letzten Platz des Finales.

Zufriedenheit trotz fehlender Medaillenchancen

„Das war ein guter Tag insgesamt“, resümierte Weiß nach dem Wettbewerb, bei dem sie einmal stürzte. Die Athletin räumte ein: „Ich habe wirklich schlecht geschlafen, aber wir haben das Beste daraus gemacht. Ich hätte es mit meinen Sprüngen gar nicht ins Super-Finale geschafft. Das passt alles so, wie es ist.“

Das sogenannte Super-Finale, für das sich nur die sechs bestplatzierten Athletinnen der ersten Finalrunde qualifizierten, gewann wie bereits 2022 in Peking die Chinesin Mengato Xu mit 112,90 Punkten. Silber holte sich Danielle Scott aus Australien (102,17 Punkte), während eine weitere Chinesin, Qi Shao, mit 101,90 Punkten die Bronzemedaille sicherte.

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Spiritueller Ansatz und herausfordernde Bedingungen

Nachdem sie sich in der Qualifikation, die aufgrund widriger Wetterbedingungen um einen Tag verschoben worden war, auf dem elften Platz klassiert hatte, äußerte die einzige deutsche Starterin in dieser Disziplin: „Es geht einfach noch einmal darum, sauber zu springen. Es geht da wirklich über Qualität - und dann mal schauen, was Gott mit mir vorhat.“ Seit einer Gottesbegegnung vor zwei Jahren ist Weiß nach eigenen Angaben in dessen Auftrag unterwegs.

Die Disziplin Aerials im Detail

Der olympische Aerials-Wettbewerb stellt eine Disziplin des Freestyle-Skis dar, bei der die Athletinnen über eine steile Schanze springen und in der Luft mehrere Saltos sowie Schrauben präsentieren. Bewertet werden dabei drei wesentliche Elemente: der Absprung, die Ausführung der Tricks in der Luft sowie die Landung. Sowohl der Schwierigkeitsgrad der gezeigten Elemente als auch die Sauberkeit der Darbietung spielen eine entscheidende Rolle für die finale Punktzahl.

Für Emma Weiß bedeutete der Einzug ins Finale bereits einen persönlichen Erfolg, auch wenn die starke internationale Konkurrenz letztlich zu groß war. Ihre Leistung unterstreicht den hohen Anspruch dieser technisch anspruchsvollen Wintersportart.

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