Anna-Lena Forster lässt Paralympics-Zukunft offen: "Schauen wir mal"
Forster lässt Paralympics-Zukunft offen

Anna-Lena Forster lässt Paralympics-Zukunft offen: "Schauen wir mal"

Die sechsfache Paralympicssiegerin Anna-Lena Forster hat ihre Zukunft auf der Bühne der Paralympischen Winterspiele bewusst offen gelassen. Die 30-jährige Monoskifahrerin aus Radolfzell äußerte sich nach ihrem letzten Rennen bei den Spielen in Cortina d'Ampezzo zurückhaltend zu einer möglichen Teilnahme an den Winterspielen 2030 in den französischen Alpen.

Goldgewinnerin mit ungewisser Zukunft

"Das muss ich jetzt ein bisschen davon abhängig machen, wie ich mich fühle, wie das Jahr verläuft", erklärte Forster in Norditalien. Die Athletin, die in Cortina in der Abfahrt und im Riesenslalom triumphierte und damit zwei Goldmedaillen gewann, wurde in ihrer Paradedisziplin Slalom allerdings nur Vierte. Diese gemischten Ergebnisse scheinen ihre Überlegungen zu beeinflussen.

Die nächsten Winterspiele 2030 seien zwar "reizvoll", so Forster, doch die erfahrene Sportlerin plant vorsichtig: "Aber ich glaube, ich schaue jetzt mal von Jahr zu Jahr und dann schauen wir mal, ob wir uns in Frankreich wiedersehen."

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Konkrete Pläne für die nahe Zukunft

Konkreter sind ihre Pläne für die unmittelbare Zukunft. Die Weltmeisterschaften im kommenden Jahr, die ebenfalls in Frankreich stattfinden werden, seien "auf jeden Fall gesetzt", betonte die erfolgreiche Monoskifahrerin. Damit bleibt Forster dem internationalen Wettkampfgeschehen zunächst erhalten.

Bei ihren vier Winterspielen seit ihrem Debüt in Sotschi 2014 hat Anna-Lena Forster insgesamt sechs Goldmedaillen errungen. Diese beeindruckende Bilanz unterstreicht ihre herausragende Stellung im paralympischen Wintersport. Ihre Entscheidung, die Zukunft offen zu lassen, zeigt jedoch, dass selbst erfolgreiche Spitzensportlerinnen die Balance zwischen Leistungssport und persönlicher Entwicklung sorgfältig abwägen müssen.

Die deutsche Monoskifahrerin steht damit exemplarisch für viele Athletinnen und Athleten, die nach mehreren Olympiazyklen über ihre weitere Karriere nachdenken. Ihre vorsichtige Herangehensweise – zunächst die WM im Blick zu behalten und dann Jahr für Jahr zu entscheiden – erscheint dabei als durchdachte Strategie.

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