Olympia 2026: Deutsche Snowboarderinnen im Parallel-Riesenslalom erfolgreich
Bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Norditalien haben die deutschen Snowboarderinnen Ramona Hofmeister und Cheyenne Loch die Qualifikation für die Finalläufe im Parallel-Riesenslalom gemeistert. Die Entscheidung fiel in der Qualifikationsrunde in Livigno, wo sich die Athletinnen für die entscheidenden Duellrennen sicherten.
Hofmeister auf Rang sieben – Luft nach oben
Ramona Hofmeister aus Bischofswiesen zeigte in der Qualifikation eine durchwachsene Leistung. Nach einem ersten Lauf, der nicht ganz ihren Erwartungen entsprach, landete die 29-Jährige auf dem siebten Platz. Damit verpasste sie zwar eine optimale Ausgangsposition für die kommenden Medaillenrennen, bleibt jedoch im Wettkampf um die Podestplätze voll im Rennen. „Die Qualifikation war hart, aber wir sind drin. Jetzt geht es um alles“, kommentierte Hofmeister nach dem Rennen.
Loch schafft knappen Einzug – Ledecka als Favoritin
Cheyenne Loch sicherte sich als 15. der Qualifikation gerade noch den Einzug unter die besten 16 Athletinnen. Für Melanie Hochreiter und Mathilda Scheid endete der olympische Traum dagegen bereits in der Qualifikation. Die tschechische Doppel-Olympiasiegerin Ester Ledecka unterstrich derweil mit zwei herausragenden Fahrten ihre Ambitionen auf die Goldmedaille. Mit einem Vorsprung von sieben Zehnteln auf die Zweitplatzierte präsentierte sie sich als klare Top-Favoritin für die Finalläufe.
Finalläufe im K.-o.-System starten um 13 Uhr
Nach der Qualifikation geht es für die Snowboarderinnen in den direkten Duellen weiter. Das Achtelfinale markiert den Start der K.-o.-Runden, bei denen nur die Siegerinnen in die nächste Phase einziehen. Die Finalläufe beginnen um 13 Uhr Ortszeit und versprechen spannende Zweikämpfe auf der Piste.
Hofmeisters beeindruckendes Comeback nach Verletzung
Ramona Hofmeisters Weg zu Olympia 2026 war von Rückschlägen geprägt. Nach einem Bruch des Sprungbeins im September musste die Bronzemedaillengewinnerin von Pyeongchang 2018 eine längere Pause einlegen. Erst Anfang dieses Jahres kehrte sie in den Weltcup zurück – und das mit Bravour:
- Direkter Sieg beim Comeback-Rennen
- Ein weiterer Weltcup-Erfolg in der Vorbereitung auf Olympia
- Zweiter und dritter Platz in weiteren Wettkämpfen
Diese starke Leistungsserie macht Hoffnung auf mögliche Medaillenchancen in den kommenden Finalläufen. „Nach der Verletzung war nichts mehr selbstverständlich. Umso stolzer bin ich, hier in Livigno wieder dabei zu sein“, so Hofmeister.
Die deutschen Snowboard-Fans können sich auf packende Finalläufe im Parallel-Riesenslalom freuen, bei denen Ramona Hofmeister und Cheyenne Loch um olympische Ehren kämpfen werden. Alle Augen sind dabei auch auf die tschechische Top-Favoritin Ester Ledecka gerichtet, die ihren dritten Olympiasieg anpeilt.



