IOC bestätigt: Bob, Rodeln und Skeleton bleiben im olympischen Winterprogramm
IOC: Bob und Rodeln bleiben im olympischen Winterprogramm

IOC stellt klar: Bob, Rodeln und Skeleton bleiben fester Bestandteil der Winterspiele

Das Internationale Olympische Komitee hat sich eindeutig zu Gerüchten über einen möglichen Wegfall der traditionellen Eiskanal-Sportarten bei den Olympischen Winterspielen geäußert. In einer offiziellen Stellungnahme wies das IOC Spekulationen zurück, dass Bob, Rodeln und Skeleton aus dem Programm der nächsten Winterspiele gestrichen werden könnten.

Beschluss von Paris 2024 bleibt gültig

Das IOC verwies auf einen bereits im Juli 2024 in Paris gefassten Beschluss, bei dem das Rahmenprogramm für die Winterspiele 2030 in Frankreich festgelegt worden war. Zu diesem Kernprogramm gehören nach wie vor die sieben traditionellen Wintersportarten:

  • Biathlon
  • Bob
  • Curling
  • Eishockey
  • Rodeln
  • Eislauf
  • Ski

„Dieses Thema wird nicht erneut diskutiert“, teilte das IOC mit Nachdruck mit. Die Entscheidungshoheit über das Programm liege bei den entsprechenden Wintersportfachverbänden, die diese Sportarten vertreten.

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Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit Programmdetails

Gleichzeitig bestätigte das IOC, dass eine spezielle Arbeitsgruppe derzeit an der Feinabstimmung des finalen Programms für die Winterspiele 2030 arbeitet. Diese Gruppe beschäftigt sich mit verschiedenen Aspekten:

  1. Konkrete Disziplinen innerhalb der Sportarten
  2. Anzahl und Art der Wettbewerbe
  3. Teilnehmerquoten für verschiedene Nationen
  4. Potenzielle Vermischung von Sommer- und Wintersportarten

Besonders die Zukunft der Nordischen Kombination, die Skispringen und Langlauf vereint, gilt dabei nicht als vollständig gesichert und wird weiter diskutiert.

Grundsätzliche Neuordnung des olympischen Programms denkbar

Das IOC räumte ein, dass eine grundsätzliche Neuordnung des olympischen Programms in Zukunft nicht ausgeschlossen sei. Dabei könnte es zu Verschiebungen kommen, bei denen bisherige Hallensportarten aus dem Sommerprogramm in den Winter wechseln könnten.

„In einem zweiten Schritt soll ein breiterer Blick auf das Programm von Sommer- und Winterspielen erfolgen“, erklärte das IOC zu den langfristigen Überlegungen. Diese umfassende Programmreform würde jedoch separat von den aktuellen Planungen für die Winterspiele 2030 betrachtet werden.

Für die deutsche Olympiamannschaft ist diese Klarstellung von besonderer Bedeutung, da die Medaillen aus den Eiskanal-Sportarten traditionell einen wesentlichen Beitrag zur deutschen Gesamtbilanz bei Winterspielen leisten. Ohne Erfolge in Bob, Rodeln und Skeleton wäre die deutsche Medaillenausbeute deutlich geringer.

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