Kanu-Olympiasieger zerstört Toilettentür vor Finale
Kanu-Star zerstört Toilettentür vor Finale

Ein ungewöhnliches Hindernis hätte beinahe den Start des dreimaligen Kanu-Olympiasiegers Tom Liebscher-Lucz beim Weltcup-Auftakt im ungarischen Szeged verhindert. Der 32-jährige Athlet war 25 Minuten vor dem Rennen in einer Toilette eingeschlossen und musste die Tür mit seiner Schulter zerstören, um freizukommen.

Drama hinter der Toilettentür

„25 Minuten vor dem Rennen war ich eingeschlossen und kam nicht heraus. Irgendwann habe ich mit meiner Schulter die Tür zerstört. Sorry an die Organisatoren“, erklärte Liebscher-Lucz nach dem Rennen. Er hatte zunächst versucht, Hilfe zu rufen, doch seine Trainer konnten ihn nicht befreien. „Ich habe noch die Trainer angerufen und um Hilfe gebeten, ohne Erfolg. Irgendwann habe ich dann ‚Stopp‘ gesagt und die Tür zerstört. Tut mir leid, es war mein Fehler, ich wollte einfach nur zum Rennen“, fügte er hinzu.

Erfolg nach Befreiungsaktion

Trotz des Malheurs schaffte es Liebscher-Lucz rechtzeitig an die Startlinie. Mit dem deutschen Kajak-Vierer belegte er im Vorlauf den zweiten Platz hinter Australien und qualifizierte sich für das Finale. Der Weltcup in Szeged ist die erste Station der Saison 2026. In der Vorsaison hatte Liebscher-Lucz seinen Platz im deutschen Vierer verloren, kämpfte sich aber zurück – und wäre nun beinahe am Start gescheitert.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Olympische Erfolge

Tom Liebscher-Lucz ist eine Legende im Kanusport. Er gewann 2016, 2020 und 2024 mit dem Kajak-Vierer (K4) olympisches Gold. Seine Erfahrung und sein Kampfgeist halfen ihm, auch dieses unerwartete Hindernis zu überwinden.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration