Kläbo schreibt Olympia-Geschichte mit zehntem Gold und historischem Fünferpack
Norwegens Skilanglaufstar Johannes Hösflot Kläbo hat bei den Olympischen Winterspielen in Val di Fiemme erneut für historische Momente gesorgt. Der Ausnahmeathlet gewann am Mittwoch im Teamsprint gemeinsam mit Einar Hedegart seine zehnte olympische Goldmedaille und stellte damit einen neuen Rekord für Wintersportler auf.
Legendäre Heiden-Marke wird eingestellt
Mit diesem Sieg erreichte Kläbo zudem einen weiteren Meilenstein: Er stellte die Bestmarke des legendären US-Eisschnellläufers Eric Heiden ein, der 1980 in Lake Placid als einziger Wintersportler fünf Goldmedaillen bei einer einzigen Olympia-Ausgabe gewonnen hatte. Kläbo hat nun ebenfalls fünf Goldmedaillen bei den laufenden Winterspielen in Italien errungen.
Drei Tage nach seinem Staffelerfolg, mit dem er zum alleinigen Rekord-Winterolympioniken geworden war, setzte sich das norwegische Duo im Finale über sechs im Wechsel gelaufene 1,5-Kilometer-Runden deutlich gegen die Konkurrenz durch. Die Teams aus den USA und Italien belegten die Plätze zwei und drei.
Deutsches Team auf Platz neun
Das deutsche Duo mit Jakob Moch und Jan Stölben zeigte im Finale eine ansprechende Leistung, konnte sich jedoch nicht in den Medaillenrängen platzieren. Am Ende landeten die deutschen Athleten auf dem neunten Platz. Die bislang einzige deutsche Männer-Medaille im Teamsprint hatten Axel Teichmann und Tim Tscharnke 2010 in Vancouver mit Silber geholt.
Der 29-jährige Kläbo besitzt am Samstag über die 50-Kilometer-Distanz eine weitere Goldchance und könnte seinen bereits jetzt beeindruckenden Rekord weiter ausbauen. Die Wettkämpfe werden ab 11:00 Uhr bei ARD und Eurosport übertragen.
Mit seinen zehn Olympiasiegen und dem fünften Gold bei diesen Spielen festigt Johannes Hösflot Kläbo seinen Status als einer der größten Wintersportler aller Zeiten. Seine Leistungen in Val di Fiemme werden noch lange in den Annalen des olympischen Sports nachhallen.



