Nach Knie-OP: Muriel Mohr verpasst Big-Air-Finale bei Olympia knapp
Mohr verpasst nach Knie-OP Big-Air-Finale knapp

Nach Knie-OP: Muriel Mohr verpasst Big-Air-Finale bei Olympia knapp

Die deutsche Freeskierin Muriel Mohr hat sich nach einer erst kürzlich durchgeführten Knieoperation den Traum vom olympischen Finale im Big Air nicht erfüllen können. Die 19-Jährige belegte in der Qualifikation am Samstagabend im Livigno Snow Park mit 138,50 Punkten lediglich Rang 15. Für den Einzug ins Finale hätte sie unter die besten zwölf Athletinnen kommen müssen, was ihr knapp nicht gelang.

Qualifikation mit Hindernissen

Mohr hatte in der vergangenen Woche im Slopestyle-Training eine Verletzung erlitten, die ihre Teilnahme an der Qualifikation zunächst in Frage stellte. Bei einer anschließenden MRT-Untersuchung wurde ein kleiner eingeklemmter Meniskuslappen im linken Knie diagnostiziert. Dieser wurde bei einem arthroskopischen Eingriff in München entfernt. Aufgrund dieser Operation musste die Münchnerin die Qualifikation im Slopestyle verpassen.

Für den Start im Big Air gaben die behandelnden Ärzte jedoch überraschend grünes Licht. Muriel Mohr betonte am Freitag vor dem Wettkampf, dass sie „schmerzfrei“ sei und trotz der kurzen Regenerationszeit optimistisch in die Quali gehe.

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Ergebnisse der Qualifikation

Die Qualifikation wurde von der Kanadierin Megan Oldham mit 171,75 Punkten angeführt. Die chinesische Superstar-Athletin und Topfavoritin Eileen Gu sicherte sich mit 170,75 Punkten den zweiten Platz. Das Finale im Big Air findet am Montag um 19.30 Uhr statt und wird im ZDF sowie auf Eurosport übertragen.

Comeback nach Kreuzbandriss

Bemerkenswert ist der Hintergrund von Muriel Mohr: Erst vor knapp einem Jahr zog sich die junge Freeskierin einen Kreuzbandriss zu, kämpfte sich aber nach ihrem Comeback erfolgreich in die olympische Qualifikation. Diese Rückkehr nach einer schweren Verletzung unterstreicht ihren Kampfgeist, auch wenn es im Big Air nun nicht für das Finale gereicht hat.

Die Enttäuschung ist bei der Athletin sicherlich groß, doch ihre Leistung unter den erschwerten Bedingungen einer erst acht Tage zurückliegenden Operation verdient Respekt. Die Szene blickt nun gespannt auf das Finale am Montag, während Mohr ihre Kräfte für zukünftige Wettkämpfe sammeln wird.

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