Olympia 2026: Verletzungsdrama! Ester Ledecka startete mit Schmerzen im Super-G
Olympia 2026: Ledecka startete verletzt im Super-G

Olympia 2026: Verletzungsdrama überschattet Ledeckas Auftritt

Für die tschechische Wintersport-Ikone Ester Ledecka endeten die Olympischen Winterspiele 2026 mit einer bitteren Enttäuschung. Im Anschluss an ihre Wettkämpfe gab der Star eine bisher unbekannte Verletzung bekannt, die ihren Auftritt massiv beeinträchtigt hatte.

Schmerzhafter Start trotz medizinischer Betreuung

Die 30-jährige Athletin, die sowohl im Snowboard als auch im alpinen Skisport erfolgreich ist, berichtete über eine Verletzung, die sie sich beim Aufwärmen vor dem alpinen Super-G am Donnerstag zugezogen hatte. Trotz intensiver Bemühungen ihres Physiotherapeuten Lada Polasek und ihres Arztes Dr. Hospodar musste Ledecka mit erheblichen Schmerzen ins Rennen gehen.

„Ich habe mich beim Aufwärmen vor dem Start verletzt und trotz aller Bemühungen meines großartigen Physiotherapeuten Lada Polasek und meines Arztes Doktor Hospodar bin ich mit Schmerzen ins Rennen gegangen, die meine Bewegungsfreiheit diesmal leider eingeschränkt haben“, teilte die Sportlerin auf Instagram mit.

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Übermenschliche Anstrengung für einfache Bewegungen

Ledecka beschrieb die Situation als extrem belastend. Schon das einfache Schnüren ihrer Skischuhe habe sich wie eine „übermenschliche Leistung“ angefühlt. Die Tschechin erklärte auch ihr ungewöhnliches Verhalten vor dem Start: „Wenn ihr es seltsam fandet, dass ich vor dem Start vor mich hin gemurmelt habe: ‚Es sind nur anderthalb Minuten, du schaffst das‘ und danach auf der Fahrt mehr gestöhnt habe als sonst, wisst ihr jetzt, warum.“

Stolz trotz sportlicher Rückschläge

Trotz der schwierigen Umstände zeigte sich Ledecka stolz auf ihre Leistung: „Ich kann weiterhin als einzige Person auf diesem Planeten sagen, dass ich zum dritten Mal in Folge in zwei Sportarten bei den Olympischen Winterspielen angetreten bin.“

Sportlich verliefen die Spiele für die Ausnahmeathletin jedoch enttäuschend:

  • Sie konnte aus terminlichen Gründen nicht an der Damen-Abfahrt teilnehmen
  • Im Parallel-Riesenslalom im Snowboard stürzte sie
  • Beim alpinen Super-G stürzte sie erneut

Historische Erfolge in der Vergangenheit

Ledeckas Olympia-Bilanz bleibt dennoch beeindruckend. 2018 schrieb sie Geschichte, als sie als erste und bisher einzige Frau Goldmedaillen in zwei verschiedenen Sportarten gewann – im Parallel-Riesenslalom (Snowboard) und im Super-G (Ski Alpin). Vier Jahre später, bei den Spielen 2022, wiederholte sie ihren Erfolg im Parallelslalom.

Die genaue Art ihrer aktuellen Verletzung gab die Sportlerin nicht preis. Ihre Offenheit über die schwierigen Umstände ihres letzten Olympia-Auftritts unterstreicht jedoch den außergewöhnlichen Kampfgeist, der sie zu einer der markantesten Persönlichkeiten des Wintersports macht.

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