Schalke 04 kehrt zur neuen Saison in die Bundesliga zurück. Hinter den Kulissen werden längst alle möglichen Szenarien durchgeplant, um den Kader für die anstehende Spielzeit perfekt aufzurüsten. Die Schalke-Bosse wissen, dass die Herausforderung Klassenerhalt noch mehr Qualität und Power benötigt. Deshalb soll in der Breite aufgerüstet werden. Einige der Aufstiegs-Helden kicken in den kommenden zwei Partien auch um ihre Schalke-Zukunft!
Kevin Müller: Leih-Keeper hofft auf Verbleib
Kevin Müller (35), ausgeliehen von Heidenheim, vertritt am Samstag (20.30 Uhr/Sky und Nitro) Loris Karius (32), der bei seiner hochschwangeren Diletta in Italien weilt. Sein letzter Auftritt für Königsblau? Wenn es nach dem Torwart geht, würde der gern bleiben. Sein Vertrag in Heidenheim, die gegen den Abstieg kämpfen, läuft noch bis 2027. Fakt ist: Müller bringt enorm viel Erfahrung mit (330 Pflichtspiele für Heidenheim) und wäre hinter Karius eine starke Nummer 2.
Felipe Sanchez: Kampf um Stammplatz
Felipe Sanchez (22, Vertrag bis 2028) wird in der Startelf stehen. Hasan Kurucay (28, Knöchel) und Nikola Katic (29, Trainingsrückstand) fallen aus. In der laufenden Saison spielte Sanchez nur sechsmal von Beginn an. Unter Miron Muslic (43) kam er größtenteils zu Kurzeinsätzen. In der Abwehr-Hierarchie musste sich Sanchez hinter Katic, Kurucay, Mertcan Ayhan (19) und Timo Becker (29) einreihen. Sein Vorteil: Er fehlte kein einziges Mal wegen einer Verletzung.
Adrian Gantenbein: Verletzungspech und Trainer-Kritik
Adrian Gantenbein (25, 2028) spielte seit November eine untergeordnete Rolle, da er lange und mehrfach wegen einer Wadenverletzung fehlte. Genau in dieser Zeit fiel der Muslic-Satz: „Verfügbarkeit ist auch eine Qualität.“ Der Trainer muss sich darauf verlassen können, seine Spieler einsetzen zu können. Fehlt die Garantie, wird es eng – und Schalke hätte Bedarf.
Christian Gomis: Königstransfer mit Nachholbedarf
Christian Gomis (25, 2029) kam im Sommer für rund 1,5 Millionen Euro – bislang eine einzige Enttäuschung. Ein Tor, eine Vorlage. Viel zu wenig für den Preis. Der Senegalese konnte in keiner Weise unter Beweis stellen, dass er für die Bundesliga eine Verstärkung wäre. Sein Vorteil: Die Zukünfte von Moussa Sylla (26) und Edin Dzeko (40) sind offen. Möglich, dass in der Offensive Plätze frei werden.



