Italienerin (18) holt Olympia-Bronze trotz gerissenem Kreuzband ohne Operation
Olympia-Bronze mit gerissenem Kreuzband: Italienerin (18) siegt ohne OP

Italienerin (18) holt Olympia-Bronze trotz gerissenem Kreuzband ohne Operation

Diese Geschichte ist atemberaubend und zeigt den unglaublichen Willen einer jungen Athletin. Im November 2025 hatte sich Flora Tabanelli, eine erst 18-jährige Ski-Freestylerin aus Italien, bei einem Trainingssturz auf dem Stubaier Gletscher in Österreich das Kreuzband im linken Knie gerissen. Ihre Teilnahme an den Olympischen Winterspielen 2026 schien damit zunächst in weiter Ferne zu liegen.

Verzicht auf Operation für Olympia-Traum

Doch Tabanelli entschied sich gegen eine sofortige Operation, um sich die Chance auf die Heimspiele in Italien offenzuhalten. Stattdessen unterzog sie sich einer konservativen Behandlung und begann ihre Rehabilitation im JMedical in Turin. Der italienische Wintersportverband unterstützte diesen ungewöhnlichen Weg. Auf Instagram teilte die Big-Air-Weltmeisterin damals mit: „Ich habe meine Reha-Reise begonnen. Jetzt ist es an der Zeit, entschlossen und engagiert nach vorne zu blicken und auf gute Gefühle zu hoffen, die mir helfen werden, wieder das zu tun, was ich am meisten liebe.“

Bronzemedaille bei Olympia-Premiere

Nur knapp drei Monate nach ihrer schweren Verletzung stand Tabanelli tatsächlich in der Big-Air-Qualifikation in Livigno am Start – trotz des gerissenen Kreuzbands. Sie erreichte das Finale der besten zwölf Athletinnen und steigerte sich im letzten ihrer drei Runs noch einmal deutlich. Mit insgesamt 178,25 Punkten sicherte sie sich den dritten Platz und damit die Bronzemedaille bei ihrer allerersten Olympiateilnahme. Die britische Konkurrentin Kirsty Muir (21) hätte Tabanelli noch von Platz drei verdrängen können, stürzte jedoch im letzten Versuch.

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Gold und Silber gehen an erfahrene Athletinnen

Olympiasiegerin im Big Air wurde die Kanadierin Megan Oldham (24). Silber sicherte sich der Superstar Eileen Gu (22), die vor vier Jahren in Peking noch Gold in dieser Disziplin gewonnen hatte. Die gebürtige Amerikanerin, die seit 2019 für China startet, verfehlte mit 179 Punkten den Sieg um nur 1,75 Punkte.

Die Leistung von Flora Tabanelli ist nicht nur sportlich beeindruckend, sondern auch medizinisch bemerkenswert. Ihr Erfolg ohne operative Behandlung eines Kreuzbandrisses kurz vor Olympia wird in der Sportwelt sicherlich noch lange für Diskussionen sorgen und zeigt, was mit Entschlossenheit und optimaler Betreuung möglich ist.

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