Olympia-Choreograph Benoît Richaud: Der gefragte Mann hinter den Eiskunstlauf-Programmen
Zeit zum Verschnaufen bleibt Benoît Richaud während der olympischen Tage in Mailand kaum. Wenn die Eiskunstlauf-Wettbewerbe stattfinden, ist der französische Choreograph ein besonders gefragter Mensch. In der Milano Ice Skating Arena ist er quasi im Dauereinsatz und wirkt an mehr als einem Dutzend Programmen mit.
Ein Social-Media-Hit und fleißiger Olympia-Akteur
Der 38-jährige frühere Eistänzer dürfte damit einer der gefragtesten und fleißigsten Menschen dieser Winterspiele sein. Dass Richaud so viele Sportlerinnen und Sportler betreut, ist inzwischen sogar zum Social-Media-Hit geworden. Laut Angaben von Eurosport auf Instagram vertrauten ihm allein im Kurzprogramm der Männer 16 Athleten. Auch bei der Kür der Männer wird Richaud wieder eifrig dabei sein.
Deutsche Hoffnungsträger unter seinen Fittichen
Unter seinen Fittichen befinden sich auch die deutschen Hoffnungsträger Minerva Hase und Nikita Volodin, die bei den Spielen am Sonntag mit dem Kurzprogramm der Paare einsteigen. Benoît Richaud gilt als einer der bekanntesten Choreographen der Welt und seine Expertise ist bei zahlreichen Top-Athleten gefragt.
Keine Seltenheit im Eiskunstlauf
Dass Choreographen im Eiskunstlaufen mehrere Sportlerinnen und Sportler betreuen, ist allerdings keine Seltenheit in dieser Disziplin. So arbeitet beispielsweise auch der belgische Choreograph Adam Solya für viele verschiedene erfolgreiche Athletinnen und Athleten. Diese Praxis ermöglicht es den Sportlern, von der Erfahrung und Kreativität der besten Choreographen zu profitieren, während diese ihr Wissen an mehrere Teams weitergeben können.
Für Sightseeing bleibt dem vielbeschäftigten Franzosen in Mailand daher nur wenig Zeit. Seine Priorität liegt eindeutig bei der Unterstützung der Athleten und der Perfektionierung ihrer Programme für die olympischen Wettbewerbe.



