Paralympische Winterspiele: DBS zieht positive Bilanz trotz weniger Goldmedaillen
Paralympics: DBS zieht positive Bilanz trotz weniger Gold

Paralympische Winterspiele: DBS zieht positive Bilanz trotz weniger Goldmedaillen

Kurz vor dem Ende der Paralympischen Winterspiele in Cortina d'Ampezzo, Norditalien, hat der Deutsche Behindertensportverband (DBS) eine überwiegend positive Zwischenbilanz gezogen. Chef de Mission Marc Möllmann betonte bei einer Abschlusspressekonferenz, dass die gesteckten Ziele weitgehend erreicht wurden.

Medaillenbilanz: Deutschland auf Platz vier in der Gesamtwertung

„Wir haben von Anfang an klar gemacht, dass wir unter den Top-6-Nationen im Ranking der Gesamtanzahl an Medaillen sein wollen. Mit 16 Medaillen befinden wir uns aktuell auf Platz vier, was zeigt, dass der Zielkorridor bis jetzt eingehalten ist“, erklärte Möllmann. Die deutsche Mannschaft konnte in Italien zwei Goldmedaillen, fünf Silbermedaillen und neun Bronzemedaillen erringen, verteilt auf acht Athleten.

Klassischer Medaillenspiegel: Rückgang auf Platz zehn

Im klassischen Medaillenspiegel, der nach Goldmedaillen sortiert ist, liegt das deutsche Team nach dem vorletzten Wettkampftag jedoch nur auf Platz zehn. Dies stellt einen Rückgang im Vergleich zu früheren Spielen dar: Vor vier Jahren in Peking belegte die DBS-Auswahl noch Rang sieben, und 2014 war Deutschland sogar die zweitbeste Nation. Möllmann räumte ein: „Natürlich hätten wir uns ein paar Ausreißer nach oben gewünscht“, und verwies dabei auf neun vierte Plätze, die knapp an Medaillen vorbeigingen.

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Breite Aufstellung und Leistungsbereitschaft des Teams

Der DBS-Sportdirektor hob hervor, dass die Verteilung der 16 Medaillen auf acht Athleten die gute Breitenaufstellung des deutschen Teams unterstreicht. „Zwei Goldmedaillen, fünf Silbermedaillen und neun Bronzemedaillen attestieren dem Team eine gute Leistungsbereitschaft und Leistungsperformance“, sagte er. Deutschland war in den Disziplinen Ski Alpin, Biathlon, Langlauf, Snowboard und Eishockey vertreten, was die Vielfalt der sportlichen Beteiligung zeigt.

Goldmedaillengewinnerin Anna-Lena Forster und Zukunftsaussichten

Monoskibobfahrerin Anna-Lena Forster ist die einzige deutsche Goldmedaillengewinnerin bei diesen Spielen. Möllmann äußerte dazu: „Das Bedauern ist grundsätzlich da. Wir sind sehr stolz auf Anna-Lena. Wir hätten es aber anderen Personen, gerade im Ski nordisch, auch zugetraut. Aber das nehmen wir so hin und sind zuversichtlich, dass wir in der Zukunft 2030 in Frankreich auch mehrfache Goldmedaillengewinnerinnen und -gewinner zählen können.“ Diese Aussage unterstreicht die Zuversicht des Verbands für kommende Wettbewerbe.

Fazit: Positive Entwicklung trotz Herausforderungen

Insgesamt fällt das Fazit des DBS positiv aus, auch wenn im Medaillenspiegel ein Rückgang zu verzeichnen ist. Die erreichte Platzierung in der Gesamtwertung und die breite sportliche Beteiligung signalisieren eine stabile Leistung. Der Verband blickt optimistisch auf die nächsten Paralympischen Winterspiele 2030 in Frankreich, wo man auf weitere Erfolge hofft.

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