Olympia-Enttäuschung für Andri Ragettli: Erneut Platz 4 im Slopestyle-Finale
Ragettli verpasst Olympia-Medaille: Wieder Platz 4

Bittere Wiederholung für Schweizer Ski-Star

Für den Schweizer Ski-Freestyler Andri Ragettli (27) wird der Traum von der ersten olympischen Medaille erneut zum Albtraum. Beim Slopestyle-Finale der Olympischen Spiele 2026 in Livigno/Bormio wiederholt sich das schmerzhafte Szenario von Peking 2022: Der Athlet landet erneut auf dem undankbaren vierten Platz. Am Ende fehlen ihm lediglich 6,5 Punkte zum ersehnten Edelmetall.

Dramatischer Finalverlauf mit herber Enttäuschung

Der Schweizer, der in einem Interview mit der Tageszeitung „Blick“ als Millionär bezeichnet wurde, zeigte zunächst einen starken Auftritt. Sein erster Lauf wurde mit 78,65 Punkten bewertet und platzierte ihn nach dem Olympiasieger Birk Ruud aus Norwegen auf Rang zwei. Nach dem zweiten Durchgang rutschte er auf den dritten Platz ab.

Doch in den verbleibenden Versuchen konnte sich Ragettli nicht mehr steigern, während seine Konkurrenten zulegten. Der Amerikaner Alex Hall (37), Olympiasieger von 2022, überholte ihn im zweiten Lauf, gefolgt vom Neuseeländer Luca Harrington (21) im dritten Durchgang. Der viermalige Weltcup-Gesamtsieger und aktuelle Slopestyle-Weltmeister von 2021 scheiterte in zwei Läufen an der anspruchsvollen Rail-Section.

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Karriere-Höhepunkte ohne olympischen Glanz

Die Enttäuschung ist besonders bitter, da Ragettli als erfolgreichster Ski-Freestyler der Weltcup-Geschichte gilt. Mit 23 Podestplätzen, einem Weltmeistertitel und mehreren Gesamtweltcupsiegen hat er nahezu alles erreicht – außer einer olympischen Medaille. Bereits 2018 wurde er Siebter, 2022 Vierter und nun wiederholt sich das frustrierende Muster.

Auch abseits der Piste ist der Schweizer äußerst erfolgreich: Auf Instagram verfolgen ihn 662.000 Menschen, bei TikTok sogar 1,9 Millionen. Seine spektakulären Parcours-Videos werden millionenfach angeklickt. Doch der olympische Ruhm bleibt ihm bisher verwehrt.

Sieger und Platzierungen im Überblick

  • Gold: Birk Ruud (Norwegen, 25 Jahre)
  • Silber: Alex Hall (USA, 37 Jahre)
  • Bronze: Luca Harrington (Neuseeland, 21 Jahre)
  • Platz 4: Andri Ragettli (Schweiz, 27 Jahre)

Für Ragettli bedeutet das Ergebnis eine herbe Niederlage in dem Moment, der die Krönung seiner außergewöhnlichen Karriere hätte werden können. Bis kurz vor Schluss schien sein Traum in Erfüllung zu gehen, doch am Ende überwog erneut die Enttäuschung über den knapp verpassten Podestplatz.

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