Philipp Raimund startet als frischgebackener Olympiasieger in den Weltcup
Der deutsche Skispringer Philipp Raimund, der bei den Olympischen Spielen sensationell die Goldmedaille von der Normalschanze gewann, steht bereits vor seinem nächsten großen Wettkampf. Am Wochenende geht es für den 26-Jährigen beim Weltcup in Bad Mitterndorf, Österreich, zum Skifliegen am Kulm – und das, obwohl er bekanntlich unter Höhenangst leidet.
Freudige Erwartung trotz persönlicher Herausforderung
„Ich freue mich auf den Kulm! Das ist der erste Wettkampf nach den Olympischen Spielen und dann gleich Skifliegen – das ist wirklich cool“, erklärte Raimund mit spürbarer Begeisterung. Der Athlet betonte, dass er bisher lediglich ein Training auf der Anlage im Rahmen der Skiflug-Weltmeisterschaften absolvieren konnte. „Deswegen freue ich mich jetzt, mehr Flüge auf der Anlage machen zu können, und ich bin gespannt, wie mir die dann gelingen“, fügte er hinzu.
Deutsches Aufgebot mit starker Konkurrenz
Neben Raimund werden auch weitere deutsche Top-Athleten am Start stehen. Das Team umfasst Karl Geiger, Felix Hoffmann, Pius Paschke, Luca Roth und Andreas Wellinger. Besonders Wellinger kann auf erfolgreiche Erfahrungen am Kulm zurückblicken: Bei der Weltmeisterschaft 2024 sicherte er sich dort Silber im Einzel und Bronze mit der Mannschaft.
Höhenangst als zusätzliche Hürde
Interessant ist, dass Raimund trotz seiner Höhenangst dem Skifliegen positiv gegenübersteht. Diese psychologische Komponente macht seinen Auftritt umso bemerkenswerter. Der Sprung von der Olympia-Normalschanze zur gewaltigen Skiflug-Schanze am Kulm stellt nicht nur eine sportliche, sondern auch eine mentale Herausforderung dar.
Die Kombination aus frischem Olympia-Gold, der Rückkehr in den Weltcup und der Konfrontation mit der Höhenangst verspricht ein packendes Wochenende für Skisprung-Fans. Raimund zeigt damit, dass auch persönliche Ängste kein Hindernis für sportliche Höchstleistungen sein müssen.



