Skisprung-Olympiasieger Raimund nach Halbzeit auf Platz elf - Medaillenchancen schwinden
Raimund nach Halbzeit auf Platz elf - Medaillenchancen schwinden

Skisprung-Olympiasieger Raimund kämpft nach Halbzeit auf Platz elf

Fünf Tage nach seinem triumphalen Olympiasieg auf der Normalschanze sieht sich Philipp Raimund in der Entscheidung von der Großschanze mit ernüchternden Aussichten konfrontiert. Der 25-jährige Oberstdorfer liegt nach dem ersten Durchgang im italienischen Predazzo auf Platz elf und hat damit kaum noch realistische Chancen auf eine weitere Medaille bei den Olympischen Winterspielen 2026.

Die Halbzeitbilanz fällt ernüchternd aus

Raimunds Sprung auf 131,0 Meter brachte ihm 135,2 Punkte ein. Vom Podest trennen den deutschen Hoffnungsträger umgerechnet etwa fünfeinhalb Meter - eine Distanz, die im zweiten Durchgang nur schwer aufzuholen sein wird. Die Konkurrenz zeigte sich in überlegener Form, insbesondere der führende Ren Nikaido aus Japan, der mit einem Satz auf 140,0 Meter und 154,0 Punkten die Konkurrenz deutlich distanzierte.

Die Spitzengruppe setzt sich deutlich ab

Hinter Nikaido positionierten sich die weiteren Favoriten komfortabel:

  • Der slowenische Topfavorit Domen Prevc landete mit 138,5 Metern und 147,0 Punkten auf Platz zwei
  • Der Norweger Kristoffer Eriksen Sundal sicherte sich mit 136,0 Metern und 145,0 Punkten den dritten Rang
Diese drei Athleten haben sich damit eine komfortable Ausgangsposition für den entscheidenden zweiten Durchgang geschaffen.

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Deutsche Konkurrenz mit gemischtem Abschneiden

Während Raimund enttäuschte, zeigte der zweimalige Olympiasieger Andreas Wellinger mit 127,0 Metern und Platz 16 noch Potenzial für eine gute Endplatzierung. Felix Hoffmann als 25. (126,0 Meter) und Pius Paschke als 29. (125,0 Meter) qualifizierten sich nur knapp für den zweiten Durchgang und müssen im Finale deutlich zulegen, um im vorderen Feld mitzuhalten.

Überraschende Ausfälle prominenter Springer

Besonders überraschend war das vorzeitige Aus zweier Schwergewichte des Skispringens:

  1. Der Norweger Marius Lindvik, Olympiasieger von der Großschanze 2022 in Peking, schied als 33. aus
  2. Österreichs dreimaliger Einzel-Weltmeister Stefan Kraft verpasste als 37. deutlich die Qualifikation für den zweiten Durchgang
Diese unerwarteten Ergebnisse zeigen, wie unberechenbar der Wettkampf auf der Großschanze in Predazzo verlaufen ist.

Der zweite Durchgang verspricht trotz der klaren Führung Nikaiodos spannend zu werden, insbesondere im Kampf um die Silber- und Bronzemedaillen. Für Philipp Raimund bleibt nur die Hoffnung auf eine starke Aufholjagd und eine möglichst gute Platzierung im oberen Mittelfeld.

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