Mikaela Shiffrin holt sechsten Gesamtweltcup – Emma Aicher verpasst historischen Coup
Shiffrin holt sechsten Gesamtweltcup – Aicher verpasst Coup

Historischer Triumph für Mikaela Shiffrin beim Saisonfinale in Norwegen

Die US-amerikanische Skistarin Mikaela Shiffrin hat beim Saisonfinale im norwegischen Hafjell einen historischen Erfolg gefeiert. Mit einem elften Platz im abschließenden Riesenslalom sicherte sich die 31-Jährige zum sechsten Mal in ihrer Karriere die große Kristallkugel als beste Rennfahrerin der Saison. Damit zog sie mit der bisherigen alleinigen Rekordhalterin Annemarie Moser-Pröll gleich, die in den 1970er Jahren die österreichische Dominatorin war.

Emotionale Momente nach dem Rennen

„Es ist sehr emotional. Das waren meine ersten Tränen seit Olympia. Ich bin so dankbar dafür, in dieser Position zu sein und ich bin auch dankbar für den Zweikampf mit Emma. Was sie im ersten Durchgang gemacht hat, war spektakulär und zeigt, dass sie es kann“, sagte Shiffrin nach dem Rennen. Die Kanadierin Valerie Grenier gewann den Riesenslalom, doch für Shiffrin reichte die Platzierung im Mittelfeld, um den Gesamtweltcup endgültig zu entscheiden.

Emma Aicher verpasst den großen Coup

Die deutsche Hoffnungsträgerin Emma Aicher hatte die Chance, Shiffrin den Gesamtweltcup noch zu entreißen, doch ein schwerer Patzer im zweiten Lauf kostete sie den möglichen Triumph. Nach einem starken ersten Durchgang, in dem sie auf Rang drei lag, fiel sie nach dem Fehler auf Platz zwölf zurück und konnte die führende Shiffrin nicht mehr einholen. Aicher war mit 85 Punkten Rückstand ins letzte Rennen des Winters gegangen und hätte gewinnen müssen, während Shiffrin keine Punkte holen durfte, um noch vorbeizuziehen.

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Beste deutsche Platzierung seit 15 Jahren

Trotz der enttäuschenden Niederlage im direkten Duell erreichte Emma Aicher als Zweite im Gesamtweltcup die beste Platzierung einer deutschen Skirennläuferin seit dem Sieg von Maria Riesch vor 15 Jahren im Jahr 2011. Zu den deutschen Gewinnerinnen der großen Kristallkugel zählen auch Katja Seizinger, die 1996 und 1998 triumphierte, sowie die vor zwei Jahren verstorbene Rosi Mittermaier, die 1967 siegte. Aichers Leistung in dieser Saison unterstreicht ihren Status als Überraschungsstar, der bereits bei den Olympischen Spielen für Furore sorgte.

Der Ski alpin Weltcup geht mit diesem spektakulären Finale in die Geschichtsbücher ein, während Mikaela Shiffrin ihren Platz als eine der größten Skirennfahrerinnen aller Zeiten weiter festigt. Die kommende Saison verspricht spannende Duelle, insbesondere mit der aufstrebenden deutschen Konkurrentin Emma Aicher, die bewiesen hat, dass sie auf höchstem Niveau mithalten kann.

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