Deutsche Skicrosser glänzen mit Podestplätzen in Serbien
Die deutschen Skicross-Athleten haben beim Weltcup im serbischen Kopaonik-Gebirge erneut ihre starke Form unter Beweis gestellt. Daniela Maier, Olympiasiegerin von 2026, und ihr Teamkollege Florian Wilmsmann sicherten sich jeweils den zweiten Platz in ihren Rennen. Diese Leistung folgt auf den kuriosen Sieg von Tim Hronek am Vortag, der trotz eines Sturzes im Finale als Erster durchs Ziel fuhr.
Nur die Weltcup-Dominatoren waren schneller
Im direkten Vergleich zeigte sich, dass die deutschen Sportler nur von den absoluten Spitzenreitern der Weltcup-Serie geschlagen wurden. Bei den Frauen musste sich Daniela Maier lediglich der schwedischen Skicross-Dominatorin Sandra Näslund geschlagen geben. Näslund, die Olympiasiegerin von 2022 und Olympiadritte in Livigno, feierte damit ihren siebten Saisonsieg und wiederholte ihren Erfolg vom Vortag.
Bei den Männern sicherte sich der Kanadier Reece Howden den Sieg vor Florian Wilmsmann. Howden, der am Freitag noch disqualifiziert worden war, fuhr zu seinem fünften Saisonsieg und demonstrierte damit seine Rückkehr in die Spitzengruppe.
Gesamtweltcup-Platzierungen bleiben stabil
Mit diesen starken Leistungen festigten Maier und Wilmsmann ihre jeweiligen zweiten Plätze im Gesamtweltcup. Die Punkteabstände zu den Führenden bleiben jedoch beträchtlich: Daniela Maier liegt 145 Punkte hinter Sandra Näslund zurück, bei Florian Wilmsmann beträgt der Rückstand auf Reece Howden 169 Punkte. Bei noch fünf ausstehenden Rennen in der Saison sind die Chancen auf den Gewinn der großen Kristallkugel als Gesamtweltcupsieger daher eher gering einzuschätzen.
Die deutschen Skicrosser präsentieren sich damit kontinuierlich in Top-Form und bestätigen ihren Status als feste Größen in der Weltspitze dieser dynamischen Wintersport-Disziplin. Die kommenden Rennen werden zeigen, ob sie den Druck auf die Führenden im Gesamtklassement noch erhöhen können.



