Skispringerinnen-Weltcup in Hinzenbach: Deutsche Athletinnen ohne Medaillenchancen
Die deutschen Skispringerinnen haben beim Weltcup von der Normalschanze im österreichischen Hinzenbach erneut keine vorderen Platzierungen erreicht. Die beste deutsche Teilnehmerin, Agnes Reisch, musste sich mit dem siebten Rang begnügen und verpasste damit klar das Podest.
Reischs Leistung und die deutsche Bilanz
Die 26-jährige Agnes Reisch zeigte in Oberösterreich zwei Sprünge über jeweils 82 Meter. Diese Leistung reichte jedoch nicht aus, um in die Spitzengruppe vorzustoßen. Damit setzt sich die Serie enttäuschender Ergebnisse für die deutschen Frauen im Skispringen fort, die weiterhin hinter den hohen Erwartungen zurückbleiben.
Weitere deutsche Springerinnen platzierten sich zwar unter den besten 20:
- Selina Freitag erreichte Platz 10
- Anna Hollandt kam auf Rang 13
- Katharina Schmid belegte Position 16
Österreichische Siegerin und das Spitzenfeld
Den überlegenen Sieg sicherte sich die Österreicherin Lisa Eder, die deutlich vor der norwegischen Doppel-Olympiasiegerin Anna Odine Stroem gewann. Die slowenische Favoritin Nika Prevc, die am Vortag noch gesiegt hatte, verbesserte sich nach einem schwachen ersten Sprung noch auf den dritten Platz. Prevc führt im Gesamtweltcup weiterhin mit großem Vorsprung und gilt als kaum noch einholbar.
Karriereende einer deutschen Skisprung-Ikone
Besondere Aufmerksamkeit galt der 29-jährigen Katharina Schmid, die als deutsche Fahnenträgerin bei der Olympia-Eröffnungsfeier bekannt wurde. Für die erfahrene Athletin war dies einer ihrer letzten Wettkämpfe überhaupt, da sie am Ende der aktuellen Saison ihre erfolgreiche Karriere beenden wird.
Insgesamt zeigt der Weltcup in Hinzenbach erneut, dass die deutschen Skispringerinnen international noch nicht zur absoluten Weltspitze gehören und weiter an ihrer Form arbeiten müssen, um bei zukünftigen Wettbewerben bessere Ergebnisse zu erzielen.



