Schwerer Sturz im Abfahrtstraining: Finnischer Skirennfahrer auf Intensivstation
Der finnische Skirennfahrer Elian Lehto liegt nach einem schweren Sturz im Abfahrtstraining von Garmisch-Partenkirchen auf der Intensivstation. Der 25-Jährige verlor auf der berühmten Kandahar-Piste die Kontrolle und krachte in ein Fangnetz. Ein Hubschrauber brachte den Teilnehmer der Olympischen Winterspiele von Italien anschließend in ein Krankenhaus.
Verletzungen im Brustbereich und am Unterschenkel
Laut einer Mitteilung des finnischen Verbands erlitt Lehto Verletzungen im Brustbereich und am Unterschenkel. Diese seien jedoch nicht lebensbedrohlich. Der Athlet sei bei Bewusstsein und ansprechbar. Sein Zustand werde in den kommenden Tagen weiter intensiv überwacht, um mögliche Komplikationen frühzeitig zu erkennen.
Französischer Skifahrer ebenfalls verletzt
Nicht nur Lehto, sondern auch der französische Skirennfahrer Nils Alphand verletzte sich im Abfahrtstraining in Garmisch-Partenkirchen. Der 29-Jährige stürzte ebenfalls und erlitt laut Verbandsmitteilung eine Schultereckgelenksprengung. Er wird mindestens drei Wochen ausfallen und kann damit nicht an den anstehenden Weltcup-Rennen teilnehmen.
Weltcup-Rennen am Wochenende betroffen
In Garmisch-Partenkirchen stehen am Wochenende die ersten Weltcup-Rennen der Männer nach den Olympischen Winterspielen an. Geplant sind am Samstag eine Abfahrt und am Sonntag ein Super-G, jeweils um 11.15 Uhr. Durch die Verletzungen von Lehto und Alphand fehlen zwei prominente Starter im Feld, was die Wettbewerbe deutlich beeinflussen könnte.
Die Sicherheit der Athleten auf der anspruchsvollen Kandahar-Piste rückt erneut in den Fokus. Experten diskutieren bereits über mögliche Verbesserungen der Sicherheitsvorkehrungen, um solche schweren Unfälle in Zukunft zu vermeiden. Die Skigemeinschaft zeigt sich solidarisch und wünscht beiden Sportlern eine schnelle und vollständige Genesung.



