Verletzungswelle trifft deutsches Skicross-Team vor Saisonfinale
Die Weltcup-Saison im Skicross neigt sich dem Ende zu, doch für mehrere deutsche Spitzenathleten ist sie bereits vorzeitig beendet. Eine Serie von Verletzungen hat das Team dezimiert und wirft Schatten auf die letzten Rennen vor dem Saisonfinale Ende März.
Schwere Blessuren bei Wilmsmann und Hronek
Florian Wilmsmann, aktuell Zweiter in der Weltcup-Gesamtwertung, muss wegen eines Risses der Syndesmose im linken Fuß pausieren. Der Oberbayer wurde bereits operiert und hat damit keine Chance mehr auf den Gewinn der Gesamtwertung. Tim Hronek leidet unter einem Teilanriss des Innenbands im linken Knie. Ob er bis zum Saisonfinale noch fit für ein Comeback wird, ist derzeit unklar.
Weitere Ausfälle im deutschen Team
Neben Wilmsmann und Hronek sind auch Cornel Renn und Niklas Bachsleitner verletzt. Renn brach sich im Weltcup die linke Schulter und muss operiert werden, während Bachsleitner kürzlich ein Marknagel aus dem Unterschenkel entfernt wurde. Beide können in diesem Winter nicht mehr antreten.
Verletzungen beim selben Rennen in Serbien
Die Blessuren von Wilmsmann und Hronek ereigneten sich im Finale des Weltcups von Kopaonik in Serbien. Beide wurden durch den Fahrfehler des kanadischen Rivalen Reece Howden zu Fall gebracht und konnten das Rennen nicht beenden. Die Jury bestrafte Howden im Anschluss, wodurch Hronek den Sieg zugesprochen wurde – Wilmsmann wurde Dritter.
Dezimiertes Team in Montafon
Das von Verletzungen geplagte deutsche Skicross-Team wird beim aktuellen Weltcup in Montafon in Österreich von Olympiasiegerin Daniela Maier angeführt. Die Saison geht trotz der Rückschläge mit einigen Rennen weiter, doch für die verletzten Athleten bleibt nur die Rolle des Zuschauers.



