Lindsey Vonn nach OP: Keine Reue trotz schwerem Sturz bei Olympia
Vonn nach OP: Keine Reue trotz Olympia-Sturz

Lindsey Vonn nach erfolgreicher Operation: Skilegend zeigt sich kämpferisch

Positive Nachrichten von der US-amerikanischen Skirennläuferin Lindsey Vonn! Die 41-jährige Olympiasiegerin von 2010 hat sich nach ihrem schweren Sturz beim olympischen Abfahrtsrennen einer Operation unterzogen, die laut ihren eigenen Angaben gut verlaufen ist. Vonn teilte dies über ihren Instagram-Kanal mit und kündigte an, bald in die USA zurückzukehren, um sich dort weiter behandeln zu lassen.

Komplexe Verletzung beim Olympia-Sturz

Beim Abfahrtsrennen der Olympischen Winterspiele erlitt Lindsey Vonn einen folgenschweren Sturz, der zu einer komplexen Tibiafraktur führte – einem Bruch des Schienbeins. Dies war bereits die vierte Operation, die die zweifache Weltmeisterin aufgrund von Skiunfällen über sich ergehen lassen musste. Ein weiterer chirurgischer Eingriff steht noch bevor.

Besonders dramatisch: Vonn war bereits mit einem Kreuzbandriss in das Rennen gegangen, den sie sich in der Vorbereitungswoche auf die Olympischen Spiele zugezogen hatte. Trotz dieser Vorverletzung entschied sich die Athletin für den Start.

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Emotionaler Instagram-Beitrag: „Die Fahrt war den Sturz wert“

In einem bewegenden Beitrag auf Instagram postete Vonn das Video ihrer letzten Abfahrt vor dem olympischen Rennen und richtete klare Worte an ihre Fans: „Bitte seid nicht traurig. Mitgefühl, Liebe und Unterstützung nehme ich von Herzen an – aber bitte keine Traurigkeit oder Mitleid.“ Die Skirennläuferin betonte, dass sie sich bewusst für das Risiko entschieden habe.

„Mir war bewusst, welches Risiko ich eingehe. Ich habe mich entschieden, es einzugehen“, schrieb Vonn. Sie führte aus, dass sie lieber alles gebe und das Risiko eines Sturzes in Kauf nehme, als mit dem Gefühl der Reue ins Ziel zu kommen. Körperlich und mental habe sie sich stärker gefühlt als bei ihrem Karriereende 2019.

Ungebrochene Leidenschaft trotz Verletzung

Vonns Fazit ist eindeutig: „Die Fahrt war den Sturz wert. Wenn ich abends die Augen schließe, habe ich keine Reue – und meine Liebe zum Skisport ist ungebrochen.“ Die Athletin blickt optimistisch in die Zukunft und freut sich bereits auf den Moment, wieder am Start eines Rennens zu stehen.

Die zweifache Weltmeisterin (2009 im Super-G und in der Abfahrt) betonte, dass nichts im Leben garantiert sei – besonders nicht, wenn man seinen Träumen nachjage. Doch genau dieses Risiko sei es wert, eingegangen zu werden.

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